Technischer Fortschritt
Nachdem ich mir einen neuen Computer gekauft habe, war es Zeit, endlich auch mal den alten Röhren-17″-Bildschirm auszumustern, den ich neben meinem 22″- TFT stehen hatte. Hauptsächlich hatte ich ihn zum Fernsehen benutzt; als nützlicher Nebeneffekt trat dadurch die miese Qualität des Analogsignals meiner alten Grafikkarte nicht so oft in Erscheinung.
Jetzt, wo ich eine Grafikkarte habe, die Besseres leistet, war es dann also nur ein logischer Schritt, einen weiteren, guten Bildschirm zu kaufen. Freitag kam das gute Stück an. Damit stehen zwei 22″-Samsung Syncmaster 225 BW auf meinem Schreibtisch, die eine gemeinsame Auflösung von 3360 x 1050 Pixeln und eine angenehme gemeinsame Diagonale von knapp 39 Zoll haben.
Inzwischen gelesen: Neuromancer-Trilogie
Bücher: Neuromancer, Biochips, Mona Lisa Overdrive
Autor: William Gibson
Jahre: 1984, 1986, 1988
Neuromancer: Ein Hacker wird rekrutiert, einer KI zu helfen, aus ihrer Programmierung auszubrechen.
Biochips: Im Cyberspace erscheinen mysteriöse Gestalten, für die sich mehrere Parteien interessieren.
Mona Lisa Overdrive: Führt die Handlungsstränge der ersten beiden Bücher zusammen.
Spannend erzählte Handlung; aber was ich spannender finde, ist die geschilderte Welt: Postindustriell, zweigesichtig, technisiert aber dennoch im Verfall, cyberpunkig (sorry für dieses Wort).
Jeder, der Matrix Teil 1 kennt, wird diverse Sachen aus dem Neuromancer-Universum dort wiedererkennen; eine Matrix, Cyberspace, KI, Hacker Heldentum, eine morbide Umwelt und eine gewisse Ignoranz gegenüber allgemeinen Tatsachen der Computertechnik. Gibson hatte wirklich keine Ahnung davon – das hat ihn aber nicht davon abgehalten, trotzdem darüber zu schreiben.
Alle drei Bücher empfehle ich jedem, der Matrix mag, oder auch sonst Science-Fiction gut findet. Ich werde sie vielleicht auch irgendwann mal wieder lesen, vielleicht auch nicht.
