23 Mai 2008

Hackpfannen Teil 10

Vivé la France!


22 Mai 2008

Indiana Jones IV

Bin gerade aus Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels zurück. Darüber muss geschrieben werden!

Erst einmal: Ich finde den Film gut. Er bringt Spaß und ist bis auf ein paar kurze Absacker durchgängig spannend. Ich habe nicht einmal zwischendurch auf die Uhr gesehen.

Leider wird in diesem Film ziemlich mit Effekten um sich geschmissen, und meistens bleibt es offen, warum. Warum stolpert Indy pünktlich zur Zündung in ein Atombomben-Testgelände, und was hat das ganze mit dem eigentlichen Filminhalt zu tun? Zwar ist es nett anzusehen, wie Indy von einem Kühlschrank(!) geschützt die Druckwelle übersteht und dann grimmig in den Atompilz sieht, aber es ist doch wohl eher ein Mittel gewesen, eine Lücke im Drehbuch zu stopfen.

Einen wirklichen Gegenspieler gibt es irgendwie nicht. Die Sowjets im Film erfüllen zwar ihren Zweck, erreichen aber irgendwie nicht die Diese-Kerle-muss-man-unbedingt-aufhalten-Qualität der Antagonisten aus Teil I und III. Irgendwie bin ich auch nicht mit dem weiteren Verlauf der Handlung vollständig einverstanden. Außerirdische und fliegende Untertassen, also wirklich! Da hätte es bestimmt bessere Lösungen gegeben.

Aber dem Herren Drehbuch-Schreiber blieb wohl nichts anderes übrig, als einen mythischen Gegenstand komplett selbst zu erfinden: Christliche Reliquien haben Teil I und III erschöpfend abgehandelt, die Büchse der Pandora wurde schon von Lara Croft gefunden, amerikanische Staatsgeheimnisse werden von Nicolas Cage aufgedeckt, und alle anderen einigermaßen interessanten Schätze wurden auch in diversen anderen Filmen abgehandelt. Islamische Schätze sind amerikanischen Filmemachern wohl ein rotes Tuch, und für asiatische Mythologie interessiert sich keiner. Also gut, ein erfundener Gegenstand. Aber WARUM zum Henker außerirdisch? Das passt nicht zu Indiana Jones. Atlantis wäre ein viel besseres Thema gewesen, und es hätte sogar schon eine gute Vorlage für ein Drehbuch gegeben.

Trotzdem: Der Film übertrifft Indiana Jones Teil II um Weiten, und kann dann mit Teil I und III eine würdige, abgeschlossene Trilogie bilden (Teil II schicke ich in die Wüste). Schade, dass Harrison Ford zu alt für weitere Indys ist.


18 Mai 2008

Immer wieder sonntags

… ist Flohmarkt. Heute war’s auf der Exe, und für dortige Verhältnisse sogar einigermaßen viel los. Es wird schon fast zur Gewohnheit: Keine guten Bücher, gute Musik nur auf Schallplatte, und auch sonst nichts wirklich Berauschendes. Einziger Treffer heute: Ein Dreier-CD-Set mit den Indiana Jones-Adventures Last Crusade und Fate of Atlantis und außerdem das 3D-wie-Tomb-Raider-Spiel Turm von Babel. Somit habe ich mittlerweile Last Crusade drei Mal in offizieller, nicht selbstgebrannter Form auf Lager. Eine der drei CDs werde ich dann wohl ausrangieren; das ist nämlich eine billige Nachpressung von Pearl aus der Mitte der Neunziger.

Gestern war ich den ganzen Tag im grünen Großenwiehe und habe mit Niels für unsere Digitale Videoproduktions-Hausarbeit gedreht. Den ganzen Tag durch Wald und Wiesen gestiefelt, den Kamera-Kinderwagen geschoben, Klappen gehalten, Auto gefahren, das Innenleben von Gebüsch begutachtet, Fußwege gefegt,…. Ich war danach vielleicht geschlaucht, aber wahrscheinlich war das gar nichts zu Hauke, der die ganze Zeit duch die Landschaft rennen musste. Niels war meistens für die Kamera verantwortlich – das war auch sehr gut so, denn das was ich mit meinem Tatter gedreht hatte fällt wohl höchstens in die Kategorie “expressionistischer Experimentalfilm”. Mittwoch geht’s ans Schneiden (und danach Fachschaftsgrillen… Donnerstag wird bestimmt ein spaßiger Tag.)

Mittlerweile habe ich Otherland von Tad Williams durchgelesen… Endlich mal wieder ein Buch, von dem ich begeistert bin. Besser und plausibler als Neuromancer. Weil es in der Stadtbibliothek leider nicht Teil 2 von Otherland gibt, muss ich, bis ich den Teil irgendwo aufgetrieben habe, auf Die Säulen der Erde umsteigen. Ich bin ja sonst nicht so der Fan von Mittelalter-Geschichten, also bin ich gespannt, wie ich das finden werde.

So, jetzt habe ich einen Mords-Hunger… Mal sehen, was mir der Kühlschrank so alles zu bieten hat.


14 Mai 2008

Webdesign: hfcl.de

Internetseite für den Hanseatischen Fecht-Club Lübeck. Launch: September 2007

Was ich dabei gemacht habe bzw. immer noch mache:

  • Beratung und Konzeption zu einer neuen Internetseite
  • Redaktionssystem, basierend auf WordPress
  • Erstellung eines neuen WordPress-Themas: PHP, HTML, CSS, Bildbearbeitung, Cross-Browser-Entwicklung
  • Programmierung von WordPress-Plugins
  • weitergehende, ehrenamtliche Pflege und Wartung

13 Mai 2008

Zak McKracken

Gerade habe ich Zak McKracken and the Alien Mindbenders erfolgreich abgeschlossen! Die Welt ist gerettet vor den bösen Aliens (angeführt vom “King”), die die Menschheit verdummen wollten.

Das Spiel hat zwar einige ganz gute Ideen, aber von einigen Sachen bin ich überzeugt, dass sie auch schon damals anno 1988 besser hätten gemacht werden können. Gut finde ich: Man kann und muss zwischen mehreren Charakteren mit unterschiedlichen Fähigkeiten wechseln. Schlecht finde ich: Es gibt Sackgassen (Charaktere können pleite gehen, sterben, den Marsbus verpassen,…); es gibt keine wirklichen Dialoge und es gibt viele unnötige Wege. Beispiel: Jedes mal, wenn man zum Medizinmann in Kinshasa will, muss man durch einen Jungle laufen. Den Weg findet man, indem man solange irgendeinen Weg wählt, bis man ankommt – der Jungle ist also nur Füllmaterial und für das Spiel absolut irrelevant.

Der namensgebende Charakter Zak ist charakterlos. Er spricht nicht und kommentiert nicht die Handlung des Spielers. Warum ist dann das Spiel nach dem Kerl benannt, wenn er absolut austauschbar ist?

Monkey Island ist nicht viel jünger als Zak McKracken, macht aber eigentlich alles besser. Als nächstes werde ich mich mit Maniac Mansion beschäftigen. Meine Erwartungen sind jetzt sogar noch niedriger, obwohl ich erwarte, dass Maniac Mansion besser sein wird. Und außerdem war MM vorher da.


11 Mai 2008

Flohmarkt

Heute war mal wieder Flohmarkt im Fördepark. Eigentlich hatte ich mal wieder nach CDs und Büchern geguckt, aber es war nichts dabei, was mich ansatzweise interessiert hätte oder einen angemessenen Preis hatte (Bingo, eine Depeche Mode-CD für 7 €. – die kauft doch keiner). Es waren genug Konsalik-Bücher da, dass sie einer siebenköpfigen sibirischen Familie zwei bis drei Winter lang als Brennstoff reichen würden.

Ein Lichtblick war dann doch da: Ich habe ein LucasArts-Spiel-Paket erstanden, mit Loom, Zak McKracken, Maniac Mansion, Monkey Island I und Indiana Jones and the Last Crusade; inklusive Handbüchern und Kopierschutztabellen. Zu Zak McKracken ist eine Zeitung dabei (“Dummheitsepidemie von Außerirdischen im Telefonnetz verursacht!”; “Zweiköpfiges Eichhörnchen greift zwei Camper auf einmal an!”); und für Indy 3 ist das 70-seitige Tagebuch von Dr. Jones Sen. dabei. Und was auch noch ganz witzig ist: Eine Loom-Hörspielkassette ist auch noch dabei.

Monkey Island und Indy 3 kenne und habe ich zwar schon, aber ich denke, dass ich doch einen ganz guten Fang gemacht habe. An Zak McKraken und Maniac Mansion habe ich nicht mehr als eine sehr verschwommene Erinnerung. Loom kenne ich überhaupt noch nicht. Genug Spielstoff habe ich also erstmal, leider aber noch keinen Kassettenplayer.


8 Mai 2008

Feueralarm

Dank einer feuerwehrtechnisch einwandfreien Rauchbombe im ersten Stock des Informatiker- und Schifferbaus ist überraschenderweise der Großteil der “Kommunikations- und Präsentationstechnik”-Vorlesung durch blödes Rumstehen auf dem Sammelplatz ersetzt worden. Kam mir eigentlich sehr gelegen, weil ich müde war, respektablen Hunger hatte und das Wetter außerhalb des Gebäudes recht einladend war.

Die besagte Pause war dann doch nicht so spannend und lang wie erhofft. Ein bisschen Rauch, etwas frische Luft, ein paar gelangweilte Feuerwehrleute. Eine volle Stunde der Vorlesung musste ich dann doch noch erdulden. Mal nebenbei: Gibt es eigentlich Hitzefrei an Fachhochschulen?


7 Mai 2008

Fotosession

Gutes Wetter + eine gute geliehene Kamera + eine Stunde Zeit in Lübecks Innenstadt = 300 Fotos. Man, ich kam mir vielleicht wie ein Touri vor… hier eine kleine Auswahl.