26
Jul
2009
Nach einem erfolglosen Ausflug zu Holtex (nur Ramsch und Schlager wie “Weihnachten ohne Höschen”) konnte ich auf dem Sportplatz des TSV Nordmark am Bahnhof einige gute Treffer landen (mit einem erstaunlich hohen Progressive Rock-Anteil):
- Mike Oldfield – Five Miles Out
- Genesis – The Silent Sun {Was genau das für eine ist, muss ich noch einen lokalen Experten fragen}
- Eloy – Ocean
- Scorpions – Animal Magnetism
- Scorpions – Crazy World
- Scorpions – Blackout
- Flash Gordon — Original Soundtrack by Queen
- Scorpions – Lovedrive
- Depeche Mode – Speak & Spell
- Fischer-Z – Red Skies over Paradise
- Saga – Images at Twilight
- Chess {Album zum Musical; Am ehesten bekannt: One Night in Bangkok)
- Fischer-Z – Going Deaf for a Living
- Saga – Silent Knight
- Toto – Toto
- Simply Red – Men and Women
- Saga – Heads or Tales
- Erasure – The Circus/Wonderland {Zwei Alben in einer Hülle}
- Phil Collins – No Jacket Required
- Genesis – Land of Confusion {Maxi-Single}
- Phil Collins – Hello, I Must Be Going!
- Asia – Alpha
- und noch eine nicht abgebildete Ersatzplatte von Marillion – Misplaced Childhood
Und zuguterletzt: Pink Floyd – Atom Heart Mother. Nicht von heute, und auch nicht vom Flohmarkt. Habe ziemlich lange nach einem Exemplar in hinnehmbarem Zustand gesucht.
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15
Jul
2009
Druid heißt das Programm, das Marc, Niels und ich in diesem Semester als Projektarbeit erstellt haben.
Das Programm stellt eine Schnittstelle zwischen dem Redaktionssystem Drupal und dem Layoutprogramm InDesign her, indem es Inhalte aus der Drupal-Datenbank in eine InDesign-Datei schreiben kann. Für alle, die es bisher noch nicht erkannt haben: Daher kommt auch der Name.
Mit Druid kann der Benutzer Textfelder auf den Seiten einer hochgeladenen Vorlagendatei mit Quelldaten verknüpfen. Der Benutzer gibt noch die Reihenfolge der Quelldaten vor, und den Rest erledigt Druid:Es baut aus der Vorlage ein neues Dokument, indem es automatisch die richtigen Vorlagenseiten wählt, mit Inhalten füllt und in das Dokument an der richtigen Stelle einfügt.
Druid ist ein Modul für Drupal, und wurde in PHP und JavaScript geschrieben. Die Vorlagendateien müssen im IDML-Format sein, das XML-basiert ist und sich so halbwegs einfach bearbeiten lässt.
Die Projektarbeit hat in den letzten Wochen unglaublich viel Zeit beansprucht. Das Geschirr in der Küche ist ein stilles Denkmal, das ich beizeiten mal beseitigen muss. Kommt Zeit, kommt Rat…
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15
Jul
2009
In der langen, langen Zeit seit meinem letzten Platten-Post sind natürlich neue Exemplare in meinen Bestand gewandert:
- Erasure – Wonderland
- Genesis – We can’t dance
- Mike Oldfield – Hergest Ridge
- schon mal gepostet, aber ohne Bild: Simple Minds – Don’t You {Maxi-Single}
- Emerson, Lake & Palmer – Pictures at an Exhibition
- Marillion – Misplaced Childhood
- Yes – Drama {Ost-Europäische Pressung – merkt man auch deutlich an der Qualität des Covers}
- und David Bowie – Lodger
Mit Lodger ist habe ich übrigens jetzt die “Berliner Trilogie” von Bowie vollständig: Low, “Heroes” und Lodger.
Wo ich gerade bei Bowie und “Heroes” bin: In einem anscheinend recht neuen Werbespot eines Mobilfunkanbieters taucht das Lied “Heroes”/Helden auf. Ein Credit an Bowie habe ich nicht endecken können – schade. Denn so werden die vielen, vielen Menschen, die Bowie nicht (mehr) kennen, dieses tolle Lied eher mit Handys verbinden – sofern sie sich überhaupt später noch an die Musik erinnern.
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6
Jul
2009
R42 ist der Name des Programms, das Marc, Niels und ich im Zuge des Wahlpflichtfachs “Interface- und Interaktionsdesign” erstellt haben. Es ist eine sogenannte Multitouch-Anwendung, das bedeutet, das R42 primär nicht mit einer Maus, sondern mit Fingergesten bedient wird, und außerdem können mehrere Personen gleichzeitig R42 benutzen. Die erforderliche Einrichtung dazu, einen sogenannten Multitouch-Tisch, gibt es seit kurzem in der Fachhochschule.
R42 ist ein Programm zum Musikmachen. Töne werden als verschiebbare Kreise dargestellt. Tippt man einen solchen Kreis an, wird der Ton abgespielt. In der Mitte des Tisches gibt es eine Kreisfläche, auf dem sich eine “Radarlinie” bewegt. Töne innerhalb dieses Kreises werden abgespielt, wenn die Radarlinie sie berührt. Hintereinander liegende Töne werden hintereinander abgespielt – auf diese Weise lassen sich leicht “Melodien” erstellen.

Alle meine Entchen
Um den Zentralkreis gibt es vier Zonen. Verschiebt man einen Ton aus einer dieser Außenzonen in den Kreis, wird der Ton geklont. Die Außenzonen erfüllen aber auch noch andere Aufgaben.
- Links oben ist die “Aufnahmezone”: Mit dieser Zone können komplexere Töne aufgenommen werden, um sie später abspielen oder im Radarkreis platzieren zu können. Wird der Aufnahmeknopf gedrückt, werden alle Töne, die in dieser Zone abgespielt werden, aufgenommen. Wenn die Aufnahme beendet wird, entsteht ein neuer Ton-Kreis, der wie die anderen Töne verschoben, abgespielt und kopiert werden kann.
- Rechts oben ist eine Zone, die die Höhe von Tönen ändern kann. Dazu gibt es vier Buttons, die jeweils auf die Töne im Bereich rechts oben wirken: Halbton erhöhen und verringern, und Oktave erhöhen und erniedrigen.
Was für eine Höhe ein Ton besitzt, lässt sich durch seine Farbe ablesen: Die innere Farbe zeigt den Grundton, der Farbring die Oktave.
- Links unten kann das Instrument gewechselt werden. Die beiden Buttons “blättern” dazu die Instrumente der Töne in der Zone vor oder zurück. Welcher Ton welches Instrument spielt, ist über das Symbol ersichtlich.
- Und rechts unten gibt es noch die “Systembuttons”: Laden und Speichern von je zwei Aufstellungen, sowie ein Button, der die Symbole der Buttons ausblendet. (Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch die vielen Symbole auch schnelle Rechner schnell in die Knie gezwungen werden können)
Hörbeispiel gefällig? Hier gibt es den Start-Sound (die drei Kreise im Logo sind auch R42-Töne, die beim Programmstart abgespielt werden) mit unserer freien Interpretation von “Alle meine Entchen”. Bitte nicht über das Telefonklingeln wundern; das hat ein Scherzkeks in die Melodie gezogen.
R42 basiert auf Processing, einer Java-Bibliothek, die besonders für künstlerische Zwecke gedacht ist. Um die Multitouch-Auswertung kümmert sich TuioZones, und für die Soundgeschichten ist ProMidi zuständig. Was den Namen betrifft: Wir haben das Programm einfach so “R42″ genannt, bewusst ohne Hintergedanken. Viel mehr als eine Spielerei ist R42 ohnehin nicht.
Während der Projektpräsentation wurde auch gefilmt – mit etwas Glück und etwas mehr Zeit kann ich bald R42 in Aktion zeigen.
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