Soft Machine & Co.
Gestern abend waren Merle und ich im Roxy Concerts und haben uns Soft Machine angehört (eigentlich ja Soft Machine Revival, da es die originale Band offiziell nur bis 1984 gab und seitdem in mehreren Inkarnationen und unter mehreren Namen weiterexistierte).
Soft Machine gehört zum Urgestein des Psychedelic/Progressive Rock (gegründet 1966), und trat zum Beispiel wie Pink Floyd im UFO Club in London auf. Kein Wunder, dass nach über 40 Jahren die Bandmitglieder wechselten (und teilweise starben) und die originalen Fans älter und grauer geworden sind. Bassist und Drummer der gestrigen Besetzung sind beide Ende 60. So war es auch kaum verwunderlich, dass zwischen Merle und mir und dem Nächstjüngeren im Publikum mindestens fünfzehn Lebensjahre Unterschied lagen.
Schon eher verwunderlich war, dass vielleicht 20 Leute zum Zuhören gekommen waren – schade. Trotzdem hat sich die Band mächtig ins Zeug gelegt und rund zwei Stunden gespielt. Sollte Soft Machine nicht von dem winzigen Publikum verscheucht worden sein, bin ich gerne beim nächsten Mal wieder dabei.
Was meinen Plattenbestand angeht, habe ich auch Neuigkeiten:
Letzte Woche: Lübeck, aus dem Plattenladen meiner Wahl:
- David Bowie – The Man Who Sold The World
- Steve Howe – The Steve Howe Album {Vom Gitarristen von Yes und Asia}
- und “remote” aus Munkbrarup: Roxy Music – Country Life und ein Zweitexemplar von Pink Floyd – Atom Heart Mother
Heute, Exe Flensburg: Gute Ausbeute mit einigen schön seltenen Stücken.
- Sweet – Sweet Fanny Adams
- Amon Düül – Collapsing / Singvögel Rückwärts & Co.
- Various Artists – The Age of Atlantic {Eigentlich kaufe ich keine Compilations, aber diese hier ist gut: Led Zeppelin, Yes, Iron Butterfly, …)
- Mike Oldfield – Exposed
- Uriah Heep – Innocent Victim
- Neil Young – Harvest
- Wishbone Ash – New England {Die kommen übrigens im nächsten Jahr auch ins Roxy Concerts}
- Genesis – …And then there were three…
- Poco – Rose of Cimarron
- Barclay James Harvest – Live Tapes
- Chicago – Chicago 13 {das wohl schlechteste Album der Band}
- und ein besseres Exemplar von Jethro Tull – Heavy Horses




