15
Aug
2008
Es ist schon einige Zeit her, da sah ich in Hamburg bei Saturn eine leicht verstaubte und wenig beachtete Palette. Darauf: Arx Fatalis, in hundertfacher Ausführung, 2€. Verschwommen konnte ich mich an den Namen erinnern, und einen Testbericht, der das Spiel nicht schlecht bewertet hatte.
Wie so häufig in Rollenspielen, wacht man ohne Gedächtnis auf und muss sich mit der nicht zufriedenstellenden Gesamtsituation arrangieren. Und die ist: Die Sonne ist erloschen, die Oberwelt unbewohnbar geworden. Also rotten sich alle zusammen und ziehen in die gemütlichen alten Bergwerksstollen. Doch wie es nun mal so ist, kommt dann irgendein Oberbösewicht, will alles beherrschen, oder besser noch: zerstören. Und wie es der Zufall will, ist man natürlich der Auserwählte, der die ganze Suppe auslöffeln soll.
Die Hauptgeschichte ist also Standardware, wenn auch gut umgesetzt. Der Spieler hat eine große Handlungsfreiheit und es gibt eine unglaubliche Detailfülle. Man kann Brot backen, schmieden, Aktienhandel treiben und Personen verärgern, indem man nach Knoblauchkonsum mit ihnen spricht. Was mir besonders gut gefiel, ist das Magiesystem, bei dem man Symbole auf den Bildschirm malt (mittlerweile heißt diese Technik wohl “Mausgesten”) und durch deren Kombination unterschiedliche Effekte auslöst. An vielen Stellen im Spiel gibt es Rätsel, einige davon mit hohem Ich-guck-lieber-im-Internet-nach-einer-Lösung-statt-hier-noch-drei-Stunden-rumzuprobieren-Faktor.
Die Grafik ist nicht schlecht, wenn man von den Standards des Jahres 2002 ausgeht, allerdings aufgrund des Unterweltthemas sehr düster – ich habe beim Spielen den Gammawert erhöht, um etwas besser sehen zu können. Gut: Das Spiel läuft auch ohne CD, und Programmabstürze hatte ich auch keine.
Arx finde ich wirklich gut – es braucht sich nicht vor Gothic zu verstecken. Schade, dass es damals nicht die Beachtung fand, die es sicherlich verdient hat. Ich werde es auf jeden Fall wieder spielen.
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9
Aug
2008
Unglaublich, was mich heute bei meinem routinemäßigen Kontrollgang* auf dem Holm erwartete: Eine eindeutige Besserung zum Vorzustand. Schade nur, dass das alte Schild – mit der alten Unrechtschreibung – immer noch genau daneben steht.
(* Kontrollgang: Mit fotobereitem Handy einige Stellen abklappern, die mir vorher gute Hackpfannen beschert haben)
Nebenbei: Ich bin gerade frisch von meinem Dänemark-Urlaub zurück. Ich war mit einigen Schulkollegen eine Woche in Vrist, einem Ort mit dänischer Minderheit im dänischen Nirgendwo. Mal abgesehen vom Wetter ein wirklich toller Urlaub, den es sich zu wiederholen lohnt. Montag fange ich auch gleich wieder meinen Studentenjob bei Minimax an – also nur kurze Semesterferien für mich.
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1
Aug
2008
Was man nicht beim Aufräumen so alles findet… (Aus einer Chip-Ausgabe vom Juli 2001.)
Auch einiges Gelächter wert: Despair, Inc. – Ein Shop für Pessimisten. Besonders für alle Betreiber eines privaten Blogs interessant: Dieses Shirt.
Update, 17:26: Der HipZip auf dem Foto ist ein MP3-Spieler, der PocketZip / Clik!-Disketten als Datenträger benutzt hat. Eindeutig ein zukunftsträchtiges Gerät, zumal sich diese Disketten als ausgesprochen zuverlässig erwiesen haben *keuch*.
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25
Jun
2008
ß

Jahre habe ich darauf gewartet, und jetzt endlich, beginnt sich etwas zu bewegen: Das “ß” als Großbuchstabe! Ich kann kaum den Tag erwarten, an dem grausige Schilder wie “GROSSER AUSVERKAUF” der Vergangenheit angehören werden.
Das große ß ist schon seit April Teil von Unicode, jetzt hat auch endlich die ISO einen entsprechenden Standard nachgelegt. (Siehe
Heise).
Für alle Interessierten: Hier gibt es Tastaturtreiber, die das Zeichen nachrüsten – jetzt müsste eigentlich nur noch das Zeichen in viel, viel mehr Schriftarten auftauchen. Eine Geschichte des Versal-ß und eine Liste mit Schriftarten mit großem ß gibt es im TypoWiki oder in der Wikipedia.
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21
Jun
2008
…
geht doch!
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19
Jun
2008
“Deutsch’ mich nicht voll!”, Sprühfarben auf Asphalt; Flensburg, Kanzleistraße
Wahrscheinlich entstanden: Nacht zum 19.6.08
Urheber und Sinn: Unbekannt; für Graffiti ausnahmsweise gute Rechtschreibung
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