In den letzten zwei Monaten war ich sehr beschäftigt – da wollte eine Bachelor-Arbeit geschrieben werden, die mich wirklich sehr effektiv um meine Freizeit gebracht hat. Aber jetzt bin ich fertig und warte auf das Ergebnis und die abschließende mündliche Prüfung.
Aber auch gefühlte 20-Stunden-Arbeitstage konnten nicht verhindern, dass sich mein Plattenbestand auf seltsame Art und Weise vergrößert hat. In der Zeit sind sogar einige echte Schmuckstücke in der Sammlung gelandet:
Pink Floyd – Masters of Rock {Compilation}
Jethro Tull – A
Jethro Tull – War Child {Der vergebliche Versuch eines epischen Projekts: Es sollte zum Doppelalbum einen Kinofilm geben. Film gab’s nicht, Album wurde um die Hälfte gekürzt. Hat es auch nicht besser gemacht.)
Depeche Mode – A Question of Time {Maxi-Single}
Chicago – 17 {Damit beweist die Band erneut ihre grenzenlose Kreativität bei der Namensvergabe für Alben}
OMD – (Forever) Live and Die
Renaissance – Novella
Falco – Wiener Blut
Manfred Mann’s Earth Band – Solar Fire
Genesis – Nursery Cryme
Genesis – Trespass
Peter Frampton – I’m In You
The Beatles – Rubber Soul
Passport – Ataraxia
Santana – Caravanserai
Caravan – Songs & Sings {anscheinend eine Compilation}
Kayak – Phantom of the Night
Focus – Ship of Memories
Sky – Sky4: Forthcoming
Gentle Giant – Interview
Camel – Nude
Grace Jones – Island Life
und wieder ein paar Alben von Künstlern, die direkt oder über kurze Umwege was mit Yes zu tun haben:
Rick Wakeman – Cost of Living {Yes-Keyboarder}
Jon Anderson – animation {Yes-Sänger}
Jon Anderson – 3 ships
Vangelis – Spiral {hatte mal bei Yes ein Vorstellungsgespräch. Ist nichts draus geworden, gab stattdessen eine Zusammenarbeit mit Jon Anderson}
Vangelis – Blade Runner OST {allerdings nicht die Original-Filmmusik, die erst viele Jahre nach dem Film als CD veröffentlicht wurde, sondern die Orchestralfassung}
und aus dem King Crimson-Cluster, der zum Beispiel über Asia oder über den Drummer Bill Bruford mit der Yes-Sippe verwandt ist:
King Crimson – Discipline
Greg Lake – Greg Lake {vom “Lake” aus Emerson, Lake and Palmer}
Fotos gibt es auch dieses mal nicht, weil es so viele sind und der Großteil der Platten bereits einsortiert ist. Morgen ist vielleicht wieder irgendwo Flohmarkt… mal sehen, was ich finden kann.
Es ist mal wieder Zeit für eine Statistik: Seit ziemlich genau zwei Jahren (seit dem 1.6.2008) sammle ich Schallplatten – mittlerweile sind es 570 Stück von 167 verschiedenen Künstlern. Seit letztem Jahr sind 352 Platten dazugekommen, das bedeutet eine Steigerung um 161%.
Die Zahlen stehen jeweils im Vergleich zu den Werten vom letzten Jahr, sofern das sinnvoll ist. Bitte nicht nachrechnen, ich bin nur Freizeitmathematiker.
Typen
Alben, EPs, Bootlegs, Soundtracks, Doppel-Alben und Compilations: 520 (+327, + 169%).
Die genaue Aufschlüsselung hatte ich letztes Jahr noch nicht in meiner Datenbank:
Alben: 501
EPs: 3
Bootlegs: 2
Soundtracks: 9
Doppel-Alben: 3
Compilations: 2
Maxi-Singles: 37 (+18, +94%)
Singles: 13 (+7, +116%)
570 Platten in zwei Jahren entsprechen ungefähr
23.75 Platten im Monat
5,9 Platten in der Woche
0,79 Platten am Tag
nur über das (jeweils) letzte Jahr gerechnet:
30,66 pro Monat (+12.5, +68%)
6,28 pro Woche (+2, +50%)
0,89 pro Tag (+0.29, +49%)
Top 3 Interpreten nach Anzahl Alben:
David Bowie: 24 (vor einem Jahr: 13 Platten, Platz 2)
Durchschnittliches Allmusic-Rating (sofern anwendbar): 3,6 (Verschlechterung um 0.09 Punkte)
Top 3 Allmusic-Rating nach Anzahl Platten:
3 Sterne: 113 (+82)
4,5 Sterne: 105 (+66)
4 Sterne: 92 (+65)
Platten ohne Rating: 93 (+44) {Zahl schließt aber auch z.B. Singles ein, die ohnehin nicht bewertet werden}
Natürlich sind in den letzten Wochen seit meinem Urlaub wieder ein paar gute Stücke in meine Sammlung gewandert – hauptsächlich von der Plattenbörse und von den Flohmärkten heute, aber auch Soenner hat mir ein paar mitgebracht:
Gentle Giant – Playing the Fool {Live}
Gentle Giant – Free Hand
Pierre Moerlen’s Gong – Live
Pierre Moerlen’s Gong ist ein Ableger vom originalen Gong mit einer jazzigeren Ausrichtung
OMD – Crush
Yes – Yesterdays
Yes – Fragile
Eloy – Dawn
Mike Oldfield – Ommadawn
King Crimson – Beat
King Crimson – Three of a Perfect Pair
Pendragon – 9:15 Live
Supertramp – The Autobiography {Best of}
Chicago – Chicago IX {Best of}
Casiopea – Eyes of the Mind {Japanischer Fusion-Jazz, recht seichtes 80er-Rumgedudel}
Yazoo – You and me both
Bryan Ferry – Boys and Girls
Vangelis – Chariots of Fire {Soundtrack}
Ich bin gespannt, wo ich in einem Jahr stehe. Wenn es mit der gleichen Steigerung wie zum letzten Jahr weitergeht, habe ich dann um die 1500 Platten – und das ist unwahrscheinlich (außer ich fange noch an, Otto Waalkes, James Last und 70er-Schlagercompilations zu sammeln).
Fundstück eben beim Fernsehen, und bestimmt interessant für alle, die danach suchen:
Die Musik im aktuellen Nike Football-Spot zur Fußball-WM 2010 (“Write the Future”) ist “Hocus Pocus” von der niederländischen Band Focus vom Album Moving Waves von 1971 {längst in meiner Sammlung}.
Der Song ist wohl das bekannteste Stück von Focus und auch das rockigste auf dem Album – der Rest ist recht (Vorsicht: Neudeutsch!) chillig. Auch gut: “I need a Bathroom“.
Ich hatte ein gerade paar Tage Zeit, London zu erkunden – natürlich hatte ich auch da immer ein Auge für Schallplattenläden offen.
Ein paar gute Anlaufstellen sind diese Gegenden im zentralen London:
Notting Hill
Music & Goods Exchange (direkt an der Tube-Station Notting Hill Gate)
Hat mehrere Filialen in London, die teilweise spezielle Themenbereiche abdecken. In Notting Hill gibt es drei Musikläden dieser Kette (davon einer für klassische Musik). Große Auswahl an CDs, DVDs und Platten, “Bargain Basement”
Portobello Road
Entlang der Portobello Road gibt es noch ein paar kleinere Läden, und beim Straßenmarkt auch einige Stände mit (teuren) Platten. An den Ständen habe ich keine seltenen Platten gesehen.
Camden Town
Auch hier gibt es (nahe der Camden Town-Station) eine Filiale von Music & Goods Exchange. Hier habe ich Three Friends von Gentle Giant gefunden.
In der Inverness Street (kleine Seitenstraße der Camden High Street) gibt es zwei Läden mit guter Auswahl.
Und auf den einzelnen Straßenmärkten (besonders Camden Lock Market) gibt es ein paar Stände oder Buden, die teure Platten verkaufen. (Aber auch hier nur recht häufige Klassiker, keine ungewöhnlichen Exemplare)
Berwick Street in Soho (Tube: Tottenham Court Road / Oxford Circus / Piccadilly Circus)
Trivia: Ein Bild des Straßenzugs ist auf dem Cover des Oasis-Albums (What’s the Story) Morning Glory? zu sehen.
Und auch hier wieder: Music & Goods Exchange
Auf der anderen Straßenseite: Revival Records.
Und gleich nebenan: Sister Ray
Etwas teuerer, viel Neuware, recht wenige Platten
Brick Lane (Tube: Aldgate East)
Sonntags (auch an anderen Tagen?): Straßenmarkt. Einige Stände mit kleinerer Auswahl, teilweise auch in den Markthallen
Rough Trade (die East End-Filiale): Nur Neuware zu günstigen Preisen. Viele Neupressungen alter Klassiker.
keine Platten, aber trotzdem gut: In der Seitenstraße Ceshire Street gibt es Yummy’s Cafe – Die Sandwiches da sind wirklich gut!
Es gibt bestimmt noch viel, viel mehr Läden, aber leider keine ordendliche Liste oder Karte. Die oben genannten Läden haben aber ausgereicht, um mir diese Platten zu bescheren:
Rick Wakeman {Keyboarder von Yes mit einer sehr ergiebigen Solokarriere} {Prog}:
The Six Wives of Henry VIII
Journey to the Centre of the Earth
No Earthly Connection
Rhapsodies
1984
Jon and Vangelis – The Friends of Mr. Cairo {Elektro}
Jon Anderson war/ist der Sänger von Yes.
Vangelis wollte mal bei Yes mitmachen. Daraus ist aber nichts geworden; Anderson und Vangelis haben aber trotzdem zusammengearbeitet.
The Moody Blues – This is the Moody Blues {Compilation} {Prog}
Manfred Mann’s Earth Band – The Roaring Silence {Prog, Rock}
Pallas ist eine der Bands, die in der zweiten Prog-Welle in den 80ern (wie z.B. auch Marillion und IQ) entstanden sind
Gentle Giant – Three Friends {Prog}
Ich habe in London besonders nach Alben von King Crimson und Gentle Giant gesucht – das hier ist das einzige davon, das ich zu einem annehmbaren Preis gefunden habe.
The Can – Monster Movie {Krautrock}
Das Debütalbum von Can {später wird das The weggelassen}
Genesis – A Trick of the Tail {Prog}
Und als CDs:
Gong {Prog, Jazz Fusion}
Angel’s Egg
You
Shamal {Produziert von Nick Mason, dem Drummer von Pink Floyd}
Gazeuse!
David Gilmour – On an Island {vom Pink Floyd-Sänger}
Alles in allem also ziemlich ergiebig und mit Sicherheit eine Wiederholung wert.
Ich und dieser Blog leben noch. Ich habe in den letzten Wochen nur entweder kein Thema oder keine Zeit zum Posten gefunden. Heute habe ich ausnahmsweise beides.
Seit meinem letzten Eintrag sind zwar unterdurchschnittlich viele, aber dafür einige ziemlich gute Platten zu meiner Sammlung gekommen. Diesmal mit einer Extraportion Trivia:
U2 – October {Rock}
Iggy Pop – Lust for Life {Rock}
Ein Ergebnis der engen Zusammenarbeit von Iggy Pop und David Bowie in den 70ern
Der David Bowie-Song TVC15 soll dadurch inspiriert worden sein, dass Iggy Pop in einer Drogenvision dachte, dass der Fernseher seine Freundin verschluckt.
Ich finde das Coverbild wirklich selten dämlich – absolut nichtssagend und unpassend. So etwas findet man eigentlich nur auf Schlagerplatten.
Iggy Pop hatte auch mal einen Gastauftritt bei Star Trek: Deep Space Nine
Yes – Tormato {Prog}
Captain Beyond – Captain Beyond {Prog, Rock, Space-Rock}
Glückstreffer, da einigermaßen selten. Leider sieht das Cover aus, als ob es mal in einen Ventilator geraten ist, und die Platte ist auch sehr lädiert.
Captain Beyond war eine amerikanische Band, die sich u.a. aus Mitgliedern von Iron Butterfly und Deep Purple gebildet hat.
Verglichen mit Europa gab es in den USA in den Siebzigern nur sehr wenige Prog-Bands, weswegen Captain Beyond eine Besonderheit darstellt.
Keith Emerson – Nighthawks {Soundtrack}
vom Emerson aus Emerson, Lake and Palmer und Emerson, Lake and Powell.
Er scheint ein Talent für einfallsreiche Bandnamen zu haben.
Camel – (Music inspired by) The Snow Goose {Prog}
Ist eine “Vertonung” der Novelle The Snow Goose. Ursprünglich sollte das Album einfach den gleichen Titel wie das Buch tragen, der Autor hat Camel aber mit einer Klage gedroht
Rick Wakeman - The Myths and Legends of King Arthur and the Knights of the Round Table {Prog}
Vom Yes-Keyboarder
Sehr aufwändig gestaltetes Booklet
Wakeman hat früher auch als Studiomusiker gearbeitet – zu hören ist er z.B. auf Space Oddity von David Bowie
Santana – Santana {Latin Rock}
Procol Harum – Grand Hotel {Prog}
Douglas Adams hatte die Idee zu Das Restaurant am Ende des Universums, während er den Titeltrack hörte. 42!
Genesis – Wind and Wuthering {Prog}
Genesis – Duke {Prog}
Genesis – Live {Prog}
Vangelis – Greatest Hits {Elektro}
Aphrodite’s Child – Best of {Prog}
Das kommt mir griechisch vor: Bekannte Mitglieder dieser Band: Vangelis, Demis Roussos
Leider sind auf dieser Compilation keine(?) Tracks vom besten Album der Band, 666
Eloy – Power and the Passion {Prog}
Progressive Rock aus Deutschland
Gerne auch als Krautrock bezeichnet. Dieser Begriff ist aber ganz schön wackelig und sagt mehr über die Herkunft als über die Musik, da auch musikalisch komplett unterschiedliche Bands wie Neu! oder Kraftwerk (manchmal) dazugezählt werden.
Eloy – Floating {Prog}
Renaissance – Renaissance {Prog}
Eine der wenigen Progbands mit einer Sängerin
Jon Anderson – Olias of Sunhillow {Prog}
Das erste Soloalbum vom Yes-Sänger
ist wohl die inoffizielle Fortsetzung vom Yes-Album Fragile. Auf dem Fragile-Cover ist ein kleines Raumschiff zu erkennen, das einen zerbrechenden Planeten verlässt. Diese Geschichte wird in Olias dann aufgegriffen. Das Raumschiff ist auch in den Artworks der Yes-Compilation Yessongs zu sehen.
Es ist mal wieder soweit, und meine Plattensammlung feiert eine neue Größenordnung. Mit den an diesem und am letzen Wochenende hinzugekommenen Exemplaren sind jetzt 503 einzelne Veröffentlichungen in Schallplattenform in meinem Besitz.
Aber vor der Statistik meine Neuzugänge:
Letzte Woche, Campushalle und Sportland Flensburg:
UFO – Mechanix {Hard Rock / Heavy Metal}
UFO – No Place to run
IQ – The Wake {Neo-Progressive Rock}
IQ machen schon seit 1982 Musik, sind aber trotzdem leider ein ziemlicher Insider-Tipp geblieben. Dementsprechend selten sind auch die Platten und auch die Leute, die sie weiterverkaufen. Also: Volltreffer!
Clockwork Orange {Soundtrack}
Styx – Styx {Debütalbum, weitgehend progressive}
Styx – Pieces of Eight {Coverbild ist von Hipgnosis, einer Designergruppe, die sehr viele Cover für hauptsächlich gute Musik gemacht hat}
Styx – The Grand Illusion
Styx – Kilroy was here
Devo – Shout {New Wave}
Gamma – Gamma 1 {Rock}
Soft Cell – Science Fiction Stories {Synthpop. Keine offizielle Veröffentlichung, sondern Bootleg, bestehend aus Demo-Tracks}
The Kinks – Think Visual {Rock; das vor-vorletze Album der Band}
Poco – Inamorata {Country Rock}
Atomic Rooster – This is Atomic Rooster vol.2 {Prog / Hard Rock; entspricht der US-Version des Albums Nice’n'Greasy}
Renaissance – Illusion {Prog}
Fish - Vigil in a Wilderness of Mirrors {Prog; Fish ist der Ex-Sänger von Marillion}
Focus – Hamburger Concerto {Prog; klasse Album, super Zustand}
Und als CDs {nicht abgebildet}:
RPWL – world through my eyes {deutscher Prog; der Sänger von Track 4 ist Ray Wilson}
IQ – Subterranea
IQ – Ever
IQ – Dark Matter
Atomic Rooster – Devil’s Answer
Fish – Songs from the Mirror {Mit Coversongs von u.A. Genesis, Pink Floyd, T.Rex und David Bowie}
Saga – Network {Prog}
Und von heute, PLAZA Lübeck und Bad Schwartau-Zentrum:
Andreas Vollenweider – …Behind the Gardens – Behind the Wall – Under the Tree… {New Age}
Genesis – The Lamb lies down on Broadway {Prog; leider nicht so toller Zustand}
Wishbone Ash – Live Dates {Prog}
Lake – Voices {deutscher Rock}
Yes – Yessongs {Prog, Livealbum, insgesamt drei Schallplatten}
Ennio Morricone – Bandes et Musiques Originales
So wie es aussieht, der Soundtrack von Spiel mir das Lied vom Tod. Veröffentlichungsjahr leider unklar.
Update 15.03.: Es ist ein Compilation-Album mit Tracks aus unterschiedlichen Filmen.
Procol Harum – A Salty Dog {Prog}
Das Album ist von 1969. Procol Harum gehört zu den frühen Vertretern von Progressive Rock}
Und nun zur Statistik (in Klammern immer die Differenz zur letzten Statistik bei der 400er-Marke):
Typen
Alben, EPs, Bootlegs, Soundtracks, Doppel-Alben und Compilations: 455 (+ 96)
Die genaue Aufschlüsselung habe ich erst kürzlich in meine Datenbank eingebaut:
Alben: 438
EPs: 2
Doppel-Alben: 3
Bootlegs: 2
Compilations: 2
Maxi-Singles: 36 (+3)
Singles: 12 (+2)
503 Platten in einem Jahr und etwa neun Monaten entspricht ungefähr
23,952 Platten im Monat (-1.173)
5,988 Platten in der Woche (-0,292)
0,79 Platten am Tag (-0,02)
nur über das letzte Jahr gerechnet (360 Zugänge seit dem 14.03.2009):
30 pro Monat
6,9 pro Woche
1,011 pro Tag
Insgesamt 149 unterschiedliche Interpreten (wobei “Various Artists” bei Compilations einen Künstler darstellt) (+38)
Top 3 Interpreten nach Anzahl Alben:
David Bowie: 24 (+7; Platztausch mit Barclay James Harvest)
Nach Soft Machine war jetzt eine weitere (für Eingeweihte) bekannte (Progressive) Rock-Band in Flensburg. Das Roxy Concerts war voll, und nicht nur mit Endfünfzigern, sondern mit einem recht gemischten Publikum (Altersdurchschnitt: Ende 30). Und auch die Stimmung war klasse (bis auf einen nervigen, betrunkenen Luftgitarristen).
Wishbone Ash wurden 1969 gegründet, und kamen nur durch Zufall an zwei Gitarristen: Beim Vorspielen konnten sich der Bassist und der Drummer nicht zwischen zwei gleich guten Gitarristen entscheiden – also wurden beide engagiert. Von diesen Originalbesetzung ist aber mittlerweile nur noch der Gitarrist Andy Powell über – die anderen Positionen wurden über die Jahre immer mal wieder mit anderen Musikern besetzt (die unter anderem aus Bands wie King Crimson oder Uriah Heep kamen).
Das erste Video zeigt die Besetzung der letzten Jahre (und das zweite Video, wie der Sound sein kann, wenn die Qualität gut ist).
http://www.youtube.com/watch?v=JJrYVibzRAI
(Blowin Free war auch der Opening Song gestern abend, wenn ich mich recht erinnere)
Alles in allem ein gutes Konzert – ich bin nächstes mal gerne wieder dabei.
Winter und Flohmarkt passen leider nicht gut zusammen. Schneebedingt sind zwei von drei “größeren” Flohmärkten in den letzten Wochen ausgefallen, und zum verbliebenen dritten konnte ich wegen Schnee und Eis nicht vordringen. Glück für mich, dass es heute in der Campushalle einen Markt gab, den ich auch per pedes erreichen konnte.
Passport – Iguaçu {Jazz Rock / Fusion}
VA – James Bond – Greatest Hits {Läuft gerade: Live and let die}
David Bowie – Love You till Tuesday {Compilation}
Tyndall – Traumland {New Age / Synthi }
selten!
Auf Seite B sind leider zwei “Hopser”, und zufälligerweise entspricht eine Umdrehung der Platte einem Takt der Musik. Es hat ziemlich lange gedauert bis ich gemerkt habe, dass das Lied eigentlich weitergehen sollte.
Nicht vom Flohmarkt:
Jon Anderson – In the City of Angels
Caravan – The Unauthorized Breakfast Item {von 2003, das letzte Studioalbum seit 1995. Caravan wurde 1968 gegründet.}
Und nicht als LP, und auch nicht abgebildet:
Porcupine Tree – Lightbulb Sun
Marillion – Afraid of Sunlight
Marillion – This Strange Engine
Marillion – Radiation {mit diesen drei habe ich die ersten zehn Alben von Marillion}
Marillion – happiness is the road {Beide Teile: Essence und The Hard Shoulder}
… Platten! An diesem Wochenende ist leider kein Flohmarkt hier in der Gegend, aber ich kann ja noch meine Funde von letzter Woche vermelden:
Talk Talk – Such a Shame {Maxi-Single}
Jean Michel Jarre – In Concert / Houston Lyon
Yes – Classic Yes {Mit Cover von Roger Dean}
Tangerine Dream – Melrose
Yello – Flag
Yazoo – Upstairs at Eric’s {Mit Vince Clarke, der auch bei Depeche Mode und Erasure rumwerkelt(e)}
Manzanera & Mackay – Up in Smoke {war sogar noch originalverpackt}
Andy Mackay und Phil Manzanera waren (bzw. sind mittlerweile wieder) Mitglieder von Roxy Music
Phil Manzanera hat auch beim Pink Floyd-Album A Momentary Lapse of Reason mitgearbeitet, und war der Produzent von David Gilmours Soloalbum On an Island.
Auch noch mit abgebildet: Stop Making Sense von Talking Heads.