Der Winter ist für uns Flohmarkt-Plattenjäger eine harte Zeit: Kaum Märkte, und anscheinend im Verhältnis auch weniger Anbieter. Trotzdem haben wieder einige Scheiben seit meinem letzten Beitrag ihren Weg zu mir gefunden. Alle habe ich aber nicht fotografiert.
Porcupine Tree – Fear of a Blank Planet {neu}
Fleet Foxes – Fleet Foxes {auch neu}
Coldplay – Viva la Vida or Death and all his Friends {auch neu}
Camel – The Single Factor
Camel – Rain Dances
Camel – Mirage
Camel – Moonmadness
Saga – Behaviour
Anderson Bruford Wakeman Howe – Anderson Bruford Wakeman Howe
Chris Anderson von Yes, Bill Bruford von Yes und King Crimson, Rick Wakeman von Yes und Steve Howe von Yes und Asia
Die Band durfte sich nicht Yes nennen, weil zu dem Zeitpunkt das originale Yes von Alan White und Chris Squire weitergeführt wurde
Gentle Giant – Civilian
Talking Heads – Stop making sense
Blood Sweat & Tears – Blood Sweat & Tears
Wishbone Ash – Number the Brave
Sky – Sky
Sky – Sky2
Sky – Sky3
Caravan – Cunning Stunts
Atomic Rooster – Atomic Rooster {nicht mit dem Album Atomic Roooster zu verwechseln}
Kansas – Point of know return
Uriah Heep – Uriah Heep live
Tears for Fears – Songs from the Big Chair
Orchestral Manoeuvres in the Dark – Organisation
Orchestral Manoeuvres in the Dark – The Pacific Age
Orchestral Manoeuvres in the Dark – Orchestral Manoeuvres in the Dark
Chris Squire – Fish out of Water {auch ein Yes-Mitglied, siehe oben}
Herbie Hancock – Sextant
Manfred Mann’s Earth Band – Angel Station
Andreas Vollenweider – Caverna Magica
Starship – No Protection
Ich glaube, das waren alle. Aus irgendeinem seltsamen Grund sind bei diesem Mal erstunlich viele Alben dabei, die genau wie ihre Bands heißen (wohl wieder eine internationale Verschwörung, ohne Zweifel).
Durch die allgemeine Flohmarktflaute in letzter Zeit habe ich mir am letzten Wochenende diese Schmuckstück gegönnt:
King Crimson – In the Court of the Crimson King. In wunderbarem Zustand (ich tippe auf Nachpressung) und ein schönes Stück Musikgeschichte: Es nahm 1969 viele Dinge vorweg, die andere Bands mitunter erst deutlich später brachten.
Und natürlich ist der letzte Monat auch nicht komplett ohne neue/alte Platten an mir vorbeigegangen. “Neu” dabei sind:
Talk Talk – Such a Shame (Single) {Ohne Foto}
Deep Purple – Deep Purple
Deep Purple – Burn
Eloy – Silent Cries and Mighty Echoes
und außerdem: Yes – Relayer {<trivia>Das Album hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich</trivia><trivia>Das Cover wurde übrigens von Roger Dean fabriziert, der im Video oben auch erwähnt wird</trivia>}
Und außerdem:
Meine Internetseite funktioniert wieder – schuld war wohl eine Fehleinstellung oder ein verschollener Ordner bei meinem Hoster. Das wurde aber sehr schnell und sogar an einem Sonntagabend repariert – top.
Die Fernsehserie, aus der der Clip oben stammt {The Venture Bros.} scheint es noch nicht in Deutschland zu geben – schade.
Gestern abend waren Merle und ich im Roxy Concerts und haben uns Soft Machine angehört (eigentlich ja Soft Machine Revival, da es die originale Band offiziell nur bis 1984 gab und seitdem in mehreren Inkarnationen und unter mehreren Namen weiterexistierte).
Soft Machine gehört zum Urgestein des Psychedelic/Progressive Rock (gegründet 1966), und trat zum Beispiel wie Pink Floyd im UFO Club in London auf. Kein Wunder, dass nach über 40 Jahren die Bandmitglieder wechselten (und teilweise starben) und die originalen Fans älter und grauer geworden sind. Bassist und Drummer der gestrigen Besetzung sind beide Ende 60. So war es auch kaum verwunderlich, dass zwischen Merle und mir und dem Nächstjüngeren im Publikum mindestens fünfzehn Lebensjahre Unterschied lagen.
Schon eher verwunderlich war, dass vielleicht 20 Leute zum Zuhören gekommen waren – schade. Trotzdem hat sich die Band mächtig ins Zeug gelegt und rund zwei Stunden gespielt. Sollte Soft Machine nicht von dem winzigen Publikum verscheucht worden sein, bin ich gerne beim nächsten Mal wieder dabei.
Was meinen Plattenbestand angeht, habe ich auch Neuigkeiten:
Letzte Woche: Lübeck, aus dem Plattenladen meiner Wahl:
David Bowie – The Man Who Sold The World
Steve Howe – The Steve Howe Album {Vom Gitarristen von Yes und Asia}
und “remote” aus Munkbrarup: Roxy Music – Country Life und ein Zweitexemplar von Pink Floyd – Atom Heart Mother
Heute, Exe Flensburg: Gute Ausbeute mit einigen schön seltenen Stücken.
Dass ich drei Wochen lang nicht poste, heißt ja nicht, dass ich drei Wochen keine Platten gefunden habe: Diese hier habe ich in Jarplund, im Fördepark, in Harrislee und bei Holtex gefunden, und einige sind aus Soenners in meinen Besitz übergegangen.
Emerson, Lake & Palmer – Emerson,. Lake & Palmer {deren erstes Album, bei diesem Exemplar ist leider eine Seite fein säuberlich entwertet worden}
Santana – Abraxas
Saga – Worlds Apart
Jon Anderson – Song of Seven {vom Yes-Frontmann}
Stevie Wonder – Songs in the Key of Life
Neil Diamond – Beautiful Noise
Neil Diamond – The Jazz Singer {Soundtrack}
Bob Marley & The Wailers {Ein Best-Of-Album?, von 1978}
Sky – Sky3
Bachman Turner Overdrive – II
Grand Funk Railroad – Caught in the Act
Prince – Sign o’the Times
The Beatles – For Sale
Fischer-Z – Word Salad
Deep Purple – Deep Purple in Rock
Chicago – Chicago VI
Simple Minds – Sister Feelings Call
Peter Gabriel – 3 {“Melt”}
Kansas – Audio-Visions
Toto – Past to Present 1977-1990
Duke Ellington & His Orchestra – Mood Indigo
Uriah Heep - Very ‘eavy… Very ‘umble {Sehr nett: Hat mir ein Plattensammel-Kollege auf dem Flohmarkt überlassen, als ich aus Versehen den Stapel mit seinen Funden durchgesehen habe}
Martin L. Gore – Counterfeit e.p. {Vom Mitglied und Haupt-Songwriter von Depeche Mode}
T. Rex – Ride a White Swan {Wohl eine Compilation, von 1972}
Außerdem {ohne Foto}
Morrissey – Viva Hate
Morrissey – Kill Uncle!
Scorpions – Fly me to the Rainbow
Das ist noch nicht alles: Ein paar Maxi-Singles {auch kein Foto} von Erasure, die Soenner loswerden wollte: Drama!, Wild! {man bemerke die einfallsreiche Namensgebung}, A little Respect, Oh l’Amour und Sometimes.
Mit diesen hier hat meine Plattensammlung (knapp und wahrscheinlich vorübergehend) die 400er-Marke geknackt. Das Plattenregal ist längst übervoll und ich komme mit dem Durchhören der Neuzugänge kaum nach. Ich bin schon am Durchsortieren und werde in der nächsten Zeit das eine oder andere Plattenpaket schnüren, das ich in die Freiheit der eBucht entlassen werde.
Von der Statistik bedeutet das (in den Klammern steht die Differenz zu der Statistik bei der 200er-Marke):
Typen:
359 Alben, EPs, Bootlegs, Soundtracks und Doppelpack-Alben (+166)
33 Maxi-Singles (+14)
10 Singles (+6)
402 Platten in einem Jahr und knapp vier Monaten bedeuten durchschnittlich:
25,125 Platten pro Monat (+6,965)
6,28 Platten pro Woche (+2,09)
0,81 Platten pro Tag (+0.23)
Insgesamt 111 unterschiedliche Interpreten (+34)
Interpreten nach Anzahl Platten:
Barclay James Harvest: 18 Platten (+2)
David Bowie: 17 Platten (+4)
Mike Oldfield: 15 Platten (+3); auf dem selben Platz: Pink Floyd
Jahre nach Anzahl Platten:
1981: 31 (+11)
1979: 27 (+10)
1983: 24 (+9); auf dem selben Platz: 1987
Jahrzehnte nach Platten:
80er: 210 (+90)
70er: 156 (+73)
90er: 24 (+13)
60er: 11 (+9)
Durchschnittlicher Zustand auf einer Skala von 1=perfekt bis 5=unbrauchbar:
Vinyl: 2,7 (Verschlechterung um 0,06)
Cover: 2,62 (Verschlechterung um 0,05)
Die Zustandsstatistik ist nicht vollkommen aussagekräftig, da bei etwa 1/4 der neuen Platten noch keine Wertung vorliegt)
Durchschnittliches Allmusic-Rating (sofern anwendbar): 3,66 von 5 Sternen (Verschlechterung um 0,03)
Allmusic-Rating nach Anzahl Platten:
4,5 Sterne: 78 (+39)
3 Sterne: 72 (+41)
4 Sterne: 56 (+29)
Platten ohne Allmusic-Rating: 68 (+19)
Einige Trends und Erkenntnisse daraus:
Ich sammle hauptsächlich Alben
langsam beginne ich, mich auf einige Interpreten zu konzentrieren
Aus irgendeinem Grund stammen die meisten meiner Platten aus dem Jahr 1981 – ob da einer internationalen Verschwörung auf der Spur bin?
Die Zustandswertung nähert sich immer mehr dem Durchschnitt an
Die Ferien sind vorbei; jetzt bin ich wieder in Flensburg. Gestern morgen war ich noch in Oldenburg, wo ich einige Tage Bianca, Sven, Vanessa und Steffen besucht habe. Diesmal habe ich da zwar keine Schallplatten gekauft, dafür war Stadtfest und dementsprechend sehr viel los. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich überlege, ob ich mich nicht in Oldenburg an meinem Informatik-Master versuchen werde.
Heute morgen war Flohmarkt im Cittipark – da habe ich wieder ein paar Platten gefunden:
Barclay James Harvest – The Best Of, Volume 1 {damit habe ich alle drei Volumes}
Jon and Vangelis – The Best Of {vom Frontmann von Yes und dem Conquest of Paradise-Macher}
Talking Heads – Little Creatures
The Police – Ghost in the Machine
Yello – One Second
Supertramp – Supertramp
Depeche Mode – Some Great Reward
Yes – 2 Originals of Yes {Die Alben Yes und Time and a Word in einer Hülle}
Supertramp – Paris
Nicht abgebildet:
Yello – The Race {Maxi-Single}
Yello – Call it Love {Maxi-Single}
Depeche Mode – Stripped {Single}
Den Flohmarkt in Weiche habe ich leider verpasst, da ich erst gegen 17:00 nachgesehen hatte, wann der denn mal wieder stattfinden soll. Dem starken Drang, mir deswegen ins Knie zu beißen, versuche ich mit Ein-, Aus- und Umräumarbeiten entgegenzuwirken (bisher klappt es).
Am kommenden Dienstag geht dann mein Praktikum los, und damit die Endphase meines Studiums in Flensburg. Ich freue mich schon drauf, und bin sehr gespannt, was mich erwarten wird.
Heute, Stadtfest Eutin. Diesmal – anders als im letzten Jahr – mit gutem Flohmarktwetter, vielen Ständen und ordendlichem Andrang. Der Duschkabinenverkäufer von letzem Jahr war auch wieder da, und auch eine Horde von Antikhändlern mit Samtdeckchen.
Doch von all diesen Gefahren habe ich mich nicht abschrecken lassen. Als Belohnung habe ich ein paar sehr gute (wirklich sehr gute!) Platten gefunden:
Santana - Moonflower
Santana - Zebop!
Carlos Santana & Buddy Miles! Live! {die heißt so}
Roxy Music - For your Pleasure
Roxy Music - Siren
Roxy Music - Stranded {läuft, während ich das hier schreibe}
Bryan Ferry - In Your Mind
Uriah Heep - Salisbury
The Beatles - Revolver
Jethro Tull - Stand Up {Mit Popup-Figuren im Cover}
Iron Butterfly - In-A-Gadda-Da-Vida
Chicago - Chicago
Chicago - The Chicago Transit Authority
Lake - Lake
Lake - Paradise Island
Cream - The Best Of Cream
Barclay James Harvest - Early Morning Onwards
Außerdem: Das PC-Spiel Bioshock und ein Pioneer SE-205-Kopfhörer, der mal eine gute Reinigung und neue Schaumstoff-Innenpolster gebrauchen kann.
Die meisten der Platten stammen von einem einzigen Stand – vielen Dank, auch dafür, dass die Verkäufer mir Siren und Stranded geschenkt(!) haben. Auch der Zustand der Alben ist meistens klasse.
Auch klasse, und letzte Woche durch Soenner Exports frisch aus London: David Bowie – Hunky Dory, auch in tollem Zustand.
Das Wochenende ist glücklicherweise noch nicht vorbei: Morgen geht’s nach Bad Schwartau, wo ich ja beim letzen mal auch eine gute Ausbeute hatte.
Bad Segeberg, bei Möbel Kraft. Etwas weniger los als beim letzten Mal, aber angenehmeres Wetter und umfangreichere Ausbeute, darunter einige lang gesuchte Stücke und Klassiker:
Genesis – Selling England by the Pound
Santana – Santana III
Paul McCartney – Press to Play
The Police – Synchronicity
Roxy Music – Viva!
The Police – Regatta de Blanc
Bryan Ferry – These Foolish Things
Renaissance – A Song for all Seasons
Jethro Tull – Broadsword and the Beast
Paul McCartney – Flowers in the Dirt
Wings – Back to the Egg
Simple Minds – Once upon a time
Sting – The Dream of the blue Turtles
Sting – …nothing like the Sun
Chicago – Chicago VII
Wings – London Town
Pink Floyd – A Collection Of Great Dance Songs
Toto – Turn Back
a-ha – Scoundrel Days
Star Wars {Episode IV-Soundtrack}
Pet Shop Boys – Suburbia {Maxi-Single}
Jean Michel Jarre – Jarre live
Pet Shop Boys – Where the Streets Have No Name {Maxi-Single}
Chris Rea – Auberge
WestBam – The Cabinet
Kiss – Unmasked
The Police – Outlandos d’Amour
Saga – In Transit
Saga – Saga
Pink Floyd – Delicate Sound of Thunder
Paul McCartney – McCartney II
Electric Light Orchestra – Balance of Power
Electric Light Orchestra – ELO’s Greatest Hits
Focus – Moving Waves
Bryan Ferry & Roxy Music – Street Life: 20 Great Hits
U2 – War {Zwar schon vorhanden, bei dieser funktioniert aber ‘Sunday, Bloody Sunday’}
Außerdem noch einige CDs:
Talking Heads – Stop Making Sense
R.E.M. – Reveal
Marillion – Holidays in Eden
Marillion – Fugazi
Marillion – Brave
Peter Gabriel – Us
Coldplay – Parachutes {Kaum zu glauben, hatte ich noch nicht}
U2 – War {Falls die Vinylfassung mal nicht reichen sollte}
Was für ein Monat! An diesem und dem letzen Wochenende habe ich zusammen schon fast so viele Platten gekauft, wie sonst durchschnittlich in zwei ganzen Monaten, und zwei Wochenenden kommen schließlich noch. Und insgesamt sind in kaum mehr als zwei Monaten seit der 200er-Marke deutlich über 100 Platten dazugekommen… Ich glaube, ich muss mich langsam um ein zweites Plattenregal kümmern…oder ausmisten.
Nach einem erfolglosen Ausflug zu Holtex (nur Ramsch und Schlager wie “Weihnachten ohne Höschen”) konnte ich auf dem Sportplatz des TSV Nordmark am Bahnhof einige gute Treffer landen (mit einem erstaunlich hohen Progressive Rock-Anteil):
Mike Oldfield – Five Miles Out
Genesis – The Silent Sun {Was genau das für eine ist, muss ich noch einen lokalen Experten fragen}
Eloy – Ocean
Scorpions – Animal Magnetism
Scorpions – Crazy World
Scorpions – Blackout
Flash Gordon — Original Soundtrack by Queen
Scorpions – Lovedrive
Depeche Mode – Speak & Spell
Fischer-Z – Red Skies over Paradise
Saga – Images at Twilight
Chess {Album zum Musical; Am ehesten bekannt: One Night in Bangkok)
Fischer-Z – Going Deaf for a Living
Saga – Silent Knight
Toto – Toto
Simply Red – Men and Women
Saga – Heads or Tales
Erasure – The Circus/Wonderland {Zwei Alben in einer Hülle}
Phil Collins – No Jacket Required
Genesis – Land of Confusion {Maxi-Single}
Phil Collins – Hello, I Must Be Going!
Asia – Alpha
und noch eine nicht abgebildete Ersatzplatte von Marillion – Misplaced Childhood
Und zuguterletzt: Pink Floyd – Atom Heart Mother. Nicht von heute, und auch nicht vom Flohmarkt. Habe ziemlich lange nach einem Exemplar in hinnehmbarem Zustand gesucht.