Druid heißt das Programm, das Marc, Niels und ich in diesem Semester als Projektarbeit erstellt haben.
Das Programm stellt eine Schnittstelle zwischen dem Redaktionssystem Drupal und dem Layoutprogramm InDesign her, indem es Inhalte aus der Drupal-Datenbank in eine InDesign-Datei schreiben kann. Für alle, die es bisher noch nicht erkannt haben: Daher kommt auch der Name.
Mit Druid kann der Benutzer Textfelder auf den Seiten einer hochgeladenen Vorlagendatei mit Quelldaten verknüpfen. Der Benutzer gibt noch die Reihenfolge der Quelldaten vor, und den Rest erledigt Druid:Es baut aus der Vorlage ein neues Dokument, indem es automatisch die richtigen Vorlagenseiten wählt, mit Inhalten füllt und in das Dokument an der richtigen Stelle einfügt.
Druid ist ein Modul für Drupal, und wurde in PHP und JavaScript geschrieben. Die Vorlagendateien müssen im IDML-Format sein, das XML-basiert ist und sich so halbwegs einfach bearbeiten lässt.
Die Projektarbeit hat in den letzten Wochen unglaublich viel Zeit beansprucht. Das Geschirr in der Küche ist ein stilles Denkmal, das ich beizeiten mal beseitigen muss. Kommt Zeit, kommt Rat…
R42 ist der Name des Programms, das Marc, Niels und ich im Zuge des Wahlpflichtfachs “Interface- und Interaktionsdesign” erstellt haben. Es ist eine sogenannte Multitouch-Anwendung, das bedeutet, das R42 primär nicht mit einer Maus, sondern mit Fingergesten bedient wird, und außerdem können mehrere Personen gleichzeitig R42 benutzen. Die erforderliche Einrichtung dazu, einen sogenannten Multitouch-Tisch, gibt es seit kurzem in der Fachhochschule.
R42 ist ein Programm zum Musikmachen. Töne werden als verschiebbare Kreise dargestellt. Tippt man einen solchen Kreis an, wird der Ton abgespielt. In der Mitte des Tisches gibt es eine Kreisfläche, auf dem sich eine “Radarlinie” bewegt. Töne innerhalb dieses Kreises werden abgespielt, wenn die Radarlinie sie berührt. Hintereinander liegende Töne werden hintereinander abgespielt – auf diese Weise lassen sich leicht “Melodien” erstellen.
Alle meine Entchen
Um den Zentralkreis gibt es vier Zonen. Verschiebt man einen Ton aus einer dieser Außenzonen in den Kreis, wird der Ton geklont. Die Außenzonen erfüllen aber auch noch andere Aufgaben.
Links oben ist die “Aufnahmezone”: Mit dieser Zone können komplexere Töne aufgenommen werden, um sie später abspielen oder im Radarkreis platzieren zu können. Wird der Aufnahmeknopf gedrückt, werden alle Töne, die in dieser Zone abgespielt werden, aufgenommen. Wenn die Aufnahme beendet wird, entsteht ein neuer Ton-Kreis, der wie die anderen Töne verschoben, abgespielt und kopiert werden kann.
Rechts oben ist eine Zone, die die Höhe von Tönen ändern kann. Dazu gibt es vier Buttons, die jeweils auf die Töne im Bereich rechts oben wirken: Halbton erhöhen und verringern, und Oktave erhöhen und erniedrigen.
Was für eine Höhe ein Ton besitzt, lässt sich durch seine Farbe ablesen: Die innere Farbe zeigt den Grundton, der Farbring die Oktave.
Links unten kann das Instrument gewechselt werden. Die beiden Buttons “blättern” dazu die Instrumente der Töne in der Zone vor oder zurück. Welcher Ton welches Instrument spielt, ist über das Symbol ersichtlich.
Und rechts unten gibt es noch die “Systembuttons”: Laden und Speichern von je zwei Aufstellungen, sowie ein Button, der die Symbole der Buttons ausblendet. (Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch die vielen Symbole auch schnelle Rechner schnell in die Knie gezwungen werden können)
Hörbeispiel gefällig? Hier gibt es den Start-Sound (die drei Kreise im Logo sind auch R42-Töne, die beim Programmstart abgespielt werden) mit unserer freien Interpretation von “Alle meine Entchen”. Bitte nicht über das Telefonklingeln wundern; das hat ein Scherzkeks in die Melodie gezogen.
R42 basiert auf Processing, einer Java-Bibliothek, die besonders für künstlerische Zwecke gedacht ist. Um die Multitouch-Auswertung kümmert sich TuioZones, und für die Soundgeschichten ist ProMidi zuständig. Was den Namen betrifft: Wir haben das Programm einfach so “R42″ genannt, bewusst ohne Hintergedanken. Viel mehr als eine Spielerei ist R42 ohnehin nicht.
Während der Projektpräsentation wurde auch gefilmt – mit etwas Glück und etwas mehr Zeit kann ich bald R42 in Aktion zeigen.
Mit einiger Verzögerung habe ich endlich meinen Kopfhörer-Test fertiggestellt. Sechs Kandidaten waren angetreten und mussten sich in einem harten Vergleich gegeneinander behaupten:
ISP KH-21
Grundig 211-B
Technics EAH-X 150
Pioneer Monitor 10
Rank Arena SK-500
Sharp HP-400H
Den kompletten Test habe ich etwas aufbereitet und ein PDF erstellt. Hier kannst du es herunterladen.
Das Semester ist jetzt fast zuende, und endlich sind die Hausarbeiten fertig.
Gestern war im Modul1 in der Roten Straße die Endpräsentation für Game Design Multimedialer Online-Content, bei der die Endergebnisse aller Gruppen einer Jury und einigem Publikum vorgeführt wurden. Es hat leider nur für den vierten Platz für Tunk’s Arctic Adventure gereicht, Bier und Wein gab es trotzdem für alle. Und mit der endgültigen Notenvergabe hatte diese Veranstaltung ja auch nichts zu tun.
Wer das Spiel mal ausprobieren möchte, kann das gerne mit dem Link zu Tunk’s Arctic Adventure (öffnet ein Popup-Fenster) machen.
Ich kann auch noch von einem zweiten Ergebnis berichten: Im Fach 3D-Animation ist unser zweiter Film gestern abend fertig geworden, auch wenn die Präsentation erst in einer Woche ist. Für das Sneak Preview bitte weiterlesen…
Endlich ist sie fertig: Die erste 3D-Animations-Hausarbeit, zusammen mit Maik und Niels. Die Aufgabe: Die Buchstaben F und h animieren und in einen kleinen Film verpacken. Es war viel Arbeit: Modellierung der Objekte, Texturierung, Bühnenbild, animieren, rendern, Film schneiden und vertonen. Besonders beim Animieren war ich mehrmals kurz davor, den Datenträger mit Lightwave drauf physikalisch zu fragmentieren. Glücklicherweise wurde der Abgabetermin zweimal verschoben, so war dann doch genug Zeit da.
So, hier jetzt das Video, sogar noch VOR der offiziellen Präsentation morgen:
Ran an den Speck: Hier ist die angekündigte, erste Pre-Alpha-Vorabversion meines frischgetippten Programms zur Schallplatten-/CD-/Musik-Verwaltung, das ich treffenderweise (aber recht unkreativ) “VinylLibrary” getauft habe.
Zip-Datei entpacken, VinylLibrary.exe starten. Benötigt wird mindestens das .net Framework 3.5. Für den ersten Start und zum Hinzufügen von Musik ist eine Internetverbindung notwendig. Der erste Start dauert etwas länger als sonst, weil die Coverbilder der Beispielbibliothek heruntergeladen werden.
Da das Programm noch so frisch ist, und es bisher noch von keinem anderen außer mir benutzt wurde, gebe ich – grob geschätzt – eine mindestens 55-prozentige Absturzchance. (Auch nicht wundern, wenn du auf den Crash-Button clickst!) Natürlich übernehme ich keinerlei Verantwortung für jedweden Schaden, den VinylLibrary wodurch auch immer anrichten sollte. Ich wüsste allerdings auch nicht, wie das Programm Schaden anrichten könnte.
Hinweise zur Benutzung:
In der Datensatz- und Coverbildauswahl muss jeweils ein Datensatz und ein Coverbild ausgewählt sein, bevor man auf “Add” oder “Add and Close” drückt. Sonst: Crash.
Mal F12 drücken. Lohnt sich. Und eventuell unter “Options” mit den Reglern spielen.
Speichern nicht vergessen. Das macht das Programm nicht automatisch.
Wenn du eine komplett eigene Bibliothek anlegen willst, lösche vinyl.xml im Unterverzeichnis \Library\. Danach im Programm die Bibliothek anlegen und speichern.
Hinweis für alle Nicht-Programmierer: Im folgenden Text steht viel technisches Gewäsch. Ich bitte um Entschuldigung.
Damit nicht der falsche Eindruck entsteht, dass ich mich nur mit Flohmärkten, Schallplatten und Hackpfannen beschäftige, jetzt mal etwas anderes: Damit ich etwas Übung darin bekomme, bastele ich mir gerade ein Schallplatten-/CD-/Musikverwaltungsprogramm in .Net 3/WPF. Viele der geplanten Sachen sind noch nicht drin; gerade eben habe ich die Datei laden/speichern-Funktionen eingebaut. Die Oberfläche muss ich auch noch kräftig bearbeiten. (Das alles natürlich nicht mehr heute.)
Da die CoverFlow-Darstellung von iTunes gerade so angesagt ist, verwende ich das ElementFlow-Control aus der FluidKit-Bibliothek. Leider ist das noch ziemlich buggy, und so musste ich eine Reihe böser Workarounds schreiben.
Das Programm verwendet als Datenquelle für die Album-Informationen MusicBrainz, für die Coverbilder Amazon. Der Benutzer gibt im Grunde nur Interpret und Albumnamen ein, und wählt einen Treffer für die Daten und ein dazu passendes Bild. Leider sind auf dem Screenshot nicht die tollen Animationen zu erkennen, die ich dafür ins Programm eingebaut habe. Irgendwie habe ich es mir auch angewöhnt (warum eigentlich?), in Englisch zu entwickeln… vielleicht sollte ich meine BrainWare mal neu starten.
Irgendwann in absehbarer Zukunft werde ich wohl eine downloadbare Version mit Quelltext bereitstellen – aber ohne Garantie. Ich muss ja schließlich vor lauter Flohmarkt, Schallplatten und Hackpfannen auch Zeit zur Softwareentwicklung finden.
Die Aufgabe war, einen 3D-Comic-Charakter zu erstellen. Ich habe mich für einen Außerirdischen entschieden.
Modelliert mit Lightwave in Subdivision-Technik, Scene Setup und Rendering auch mit Lightwave; als Textur benutze ich Oberflächen mit einem selbstgezimmerten Cel Shading aus dem Graph Editor. Cel Shading lässt 3D-Objekte so aussehen, als ob sie gezeichnet seien – also mit Randlinien, harten Farbübergängen und so weiter. Es ist also das Gegenstück zum fotorealistischen Rendering.
Dass der Außerirdische die Arme so hält, hat technische Gründe: In dieser Pose lässt sich das 3D-Modell leichter weiterverarbeiten, wenn es um 3D-Animation geht.
Endlich – nach aufreibenden Dreharbeiten und langen Stunden am Videoschnitt ist Niels’ und mein Kurzfilm “Hinterm Wald gleich links” fertig. Das Video entstand als Abschluss-Hausarbeit im Rahmen der Vorlesung Digitale Videoproduktion.
Zum Fachhochschul-Filmprojekt “Hinterm Wald gleich links” von Niels und mir gibt’s endlich einen Trailer. Bald auch auf der Campusseite der SHZ, aber hier schon mal ein Vorgeschmack: