Die Ferien sind vorbei; jetzt bin ich wieder in Flensburg. Gestern morgen war ich noch in Oldenburg, wo ich einige Tage Bianca, Sven, Vanessa und Steffen besucht habe. Diesmal habe ich da zwar keine Schallplatten gekauft, dafür war Stadtfest und dementsprechend sehr viel los. Es hat wirklich viel Spaß gemacht und ich überlege, ob ich mich nicht in Oldenburg an meinem Informatik-Master versuchen werde.
Heute morgen war Flohmarkt im Cittipark – da habe ich wieder ein paar Platten gefunden:
Barclay James Harvest – The Best Of, Volume 1 {damit habe ich alle drei Volumes}
Jon and Vangelis – The Best Of {vom Frontmann von Yes und dem Conquest of Paradise-Macher}
Talking Heads – Little Creatures
The Police – Ghost in the Machine
Yello – One Second
Supertramp – Supertramp
Depeche Mode – Some Great Reward
Yes – 2 Originals of Yes {Die Alben Yes und Time and a Word in einer Hülle}
Supertramp – Paris
Nicht abgebildet:
Yello – The Race {Maxi-Single}
Yello – Call it Love {Maxi-Single}
Depeche Mode – Stripped {Single}
Den Flohmarkt in Weiche habe ich leider verpasst, da ich erst gegen 17:00 nachgesehen hatte, wann der denn mal wieder stattfinden soll. Dem starken Drang, mir deswegen ins Knie zu beißen, versuche ich mit Ein-, Aus- und Umräumarbeiten entgegenzuwirken (bisher klappt es).
Am kommenden Dienstag geht dann mein Praktikum los, und damit die Endphase meines Studiums in Flensburg. Ich freue mich schon drauf, und bin sehr gespannt, was mich erwarten wird.
Druid heißt das Programm, das Marc, Niels und ich in diesem Semester als Projektarbeit erstellt haben.
Das Programm stellt eine Schnittstelle zwischen dem Redaktionssystem Drupal und dem Layoutprogramm InDesign her, indem es Inhalte aus der Drupal-Datenbank in eine InDesign-Datei schreiben kann. Für alle, die es bisher noch nicht erkannt haben: Daher kommt auch der Name.
Mit Druid kann der Benutzer Textfelder auf den Seiten einer hochgeladenen Vorlagendatei mit Quelldaten verknüpfen. Der Benutzer gibt noch die Reihenfolge der Quelldaten vor, und den Rest erledigt Druid:Es baut aus der Vorlage ein neues Dokument, indem es automatisch die richtigen Vorlagenseiten wählt, mit Inhalten füllt und in das Dokument an der richtigen Stelle einfügt.
Druid ist ein Modul für Drupal, und wurde in PHP und JavaScript geschrieben. Die Vorlagendateien müssen im IDML-Format sein, das XML-basiert ist und sich so halbwegs einfach bearbeiten lässt.
Die Projektarbeit hat in den letzten Wochen unglaublich viel Zeit beansprucht. Das Geschirr in der Küche ist ein stilles Denkmal, das ich beizeiten mal beseitigen muss. Kommt Zeit, kommt Rat…
R42 ist der Name des Programms, das Marc, Niels und ich im Zuge des Wahlpflichtfachs “Interface- und Interaktionsdesign” erstellt haben. Es ist eine sogenannte Multitouch-Anwendung, das bedeutet, das R42 primär nicht mit einer Maus, sondern mit Fingergesten bedient wird, und außerdem können mehrere Personen gleichzeitig R42 benutzen. Die erforderliche Einrichtung dazu, einen sogenannten Multitouch-Tisch, gibt es seit kurzem in der Fachhochschule.
R42 ist ein Programm zum Musikmachen. Töne werden als verschiebbare Kreise dargestellt. Tippt man einen solchen Kreis an, wird der Ton abgespielt. In der Mitte des Tisches gibt es eine Kreisfläche, auf dem sich eine “Radarlinie” bewegt. Töne innerhalb dieses Kreises werden abgespielt, wenn die Radarlinie sie berührt. Hintereinander liegende Töne werden hintereinander abgespielt – auf diese Weise lassen sich leicht “Melodien” erstellen.
Alle meine Entchen
Um den Zentralkreis gibt es vier Zonen. Verschiebt man einen Ton aus einer dieser Außenzonen in den Kreis, wird der Ton geklont. Die Außenzonen erfüllen aber auch noch andere Aufgaben.
Links oben ist die “Aufnahmezone”: Mit dieser Zone können komplexere Töne aufgenommen werden, um sie später abspielen oder im Radarkreis platzieren zu können. Wird der Aufnahmeknopf gedrückt, werden alle Töne, die in dieser Zone abgespielt werden, aufgenommen. Wenn die Aufnahme beendet wird, entsteht ein neuer Ton-Kreis, der wie die anderen Töne verschoben, abgespielt und kopiert werden kann.
Rechts oben ist eine Zone, die die Höhe von Tönen ändern kann. Dazu gibt es vier Buttons, die jeweils auf die Töne im Bereich rechts oben wirken: Halbton erhöhen und verringern, und Oktave erhöhen und erniedrigen.
Was für eine Höhe ein Ton besitzt, lässt sich durch seine Farbe ablesen: Die innere Farbe zeigt den Grundton, der Farbring die Oktave.
Links unten kann das Instrument gewechselt werden. Die beiden Buttons “blättern” dazu die Instrumente der Töne in der Zone vor oder zurück. Welcher Ton welches Instrument spielt, ist über das Symbol ersichtlich.
Und rechts unten gibt es noch die “Systembuttons”: Laden und Speichern von je zwei Aufstellungen, sowie ein Button, der die Symbole der Buttons ausblendet. (Es hat sich nämlich gezeigt, dass durch die vielen Symbole auch schnelle Rechner schnell in die Knie gezwungen werden können)
Hörbeispiel gefällig? Hier gibt es den Start-Sound (die drei Kreise im Logo sind auch R42-Töne, die beim Programmstart abgespielt werden) mit unserer freien Interpretation von “Alle meine Entchen”. Bitte nicht über das Telefonklingeln wundern; das hat ein Scherzkeks in die Melodie gezogen.
R42 basiert auf Processing, einer Java-Bibliothek, die besonders für künstlerische Zwecke gedacht ist. Um die Multitouch-Auswertung kümmert sich TuioZones, und für die Soundgeschichten ist ProMidi zuständig. Was den Namen betrifft: Wir haben das Programm einfach so “R42″ genannt, bewusst ohne Hintergedanken. Viel mehr als eine Spielerei ist R42 ohnehin nicht.
Während der Projektpräsentation wurde auch gefilmt – mit etwas Glück und etwas mehr Zeit kann ich bald R42 in Aktion zeigen.
…seit dem letzten Post. Deswegen sind die Themen auch ziemlich bunt gemischt.
Vor einer Woche: Flohmarkt im Citti-Park:
Barclay James Harvest – Time Honoured Ghosts (damit erhöht sich meine BJH-Plattenzahl auf 12 – damit Spitzenreiter)
David Bowie – “Heroes”
Ein Paar Canton-Lautsprecher vom Typ HB 60: Sehen meinen Canton LE 400 sehr, sehr ähnlich, sind nur ein bisschen größer. Über den Klang muss ich noch ein genaueres Urteil fällen. Erstaunlich finde ich, dass es über Boxen dieses Typs so gut wie keine Informationen mehr gibt.
Mittlerweile bei mir angekommen:
Ein recht neuer lauter Platzfresser für die Küche
und ein recht alter lauter Platzfresser für das Wohnzimmer, unter dem bereits mein Esstisch etwas zu leiden hatte (dazu in einem späteren Post mehr)
Während der “Kräuter”-Aktionswoche in der Mensa habe ich feststellen müssen, dass ich meinem mensa2feed-RSS-Proxy-Gateway mehr Toleranz gegenüber auf ungewöhnliche Weise geänderten Speiseplänen beibringen muss. Setze ich auf meine ToDo-Liste, denn vorher muss ich einen
Serielle Maus -> TUIO-Umsetzer fertigstellen. Dieses Programm soll die Signale einer guten alten seriellen (RS232-)Maus dekodieren und in das TUIO-Protokoll (für Multitouch-Tische) umsetzen. Während ich auf den DSL-Anschluss-Heini warte, habe ich vielleicht genug Zeit, das Protokoll zu implementieren.
Gestern waren Maik und ich im neuen Star Trek-Film. Wir wurden nicht enttäuscht. Ein guter Film, und ganz bestimmt nicht nur für Trekkies. Vielleicht gucke ich mir den noch auf Englisch an. Was mir aber immer noch ein Rätsel ist: Warum steht im Raumschiff des Bösewichts stellenweise knöcheltiefes Wasser?
Also genug zu tun… während ich jetzt warte, versuche ich mal gleichzeitig Musik zu hören, laute Platzfresser auszuprobieren und zu programmieren. Ich bin gespannt, was dabei herauskommt.
Mike Oldfield – Pictures in the Dark (Maxi-Single)
Heute, Citti-Park
a-ha – Stay on these Roads
Barclay James Harvest – Mocking Bird
Barclay James Harvest – Victims of Circumstance
Sting – The Soul Cages
Michael Jackson – Dangerous
The Rolling Stones – Goats Head Soup
Elton John – A Single Man
Außerdem noch heute: Gothic 3 (irgendwie muss ich ja meine Freizeit totschlagen können) und ein Gigaset SX451 DSL-Router als Ersatz oder Unterstützung für den bisherigen. Ganz toll: Standardmäßig hat das Gerät keine aktivierte WLAN-Verschlüsselung und kein Admin-Passwort. Der Vorbesitzer hat das Teil nicht auf die Werkseinstellungen zurückgesetzt – seine DSL-Zugangsdaten standen noch drin, und außerdem hat er den Router offensichtlich in den fahrlässigen Standardeinstellungen betrieben.
Am Freitag hat Maik bei mir noch seinen Geburtstag nachgefeiert. Also wurde (ein bisschen spät) angegrillt und einige Hopfen-Kaltschorlen geköpft. Der Seeli hat seine neue Kamera ausgiebig getestet – vielleicht bekomme ich da ja noch die Fotos von.
Langsam nimmt das Studium wieder die normale Geschwindigkeit an, und meine Wahlpflichtfächer stehen fest. Dieses Semester verbringe ich meine Zeit mit Audioproduktion, Interface- und Interaktionsdesign und Internetanwendungen. Besonders freue ich mich auf Interfacedesign, weil es darum gehen wird, eine schicke Multitouch-Anwendung zu basteln. Dazu haben Niels und ich uns schon einen 5-Euro-Multitouch-TischKarton gebastelt, der allerdings noch etwas Feintuning benötigt. Als weiteres Projekt bauen Marc, Niels und ich dieses Semester ein Drupal-Plugin, das aus bestehenden Daten InDesign-Dokumente erzeugt, die dann im Print benutzt werden können. Als nicht-technische “Wahl-”Pflichtfächer muss ich die Wischiwaschi-Vorlesungen “Informatik und Gesellschaft” und “Medienwissenschaft” belegen… tolle Wurst. Es gibt also wieder viel zu tun.
Es folgt eine kurze Zusammenfassung aller postenswerten Dinge der letzten Zeit: Ich habe tatsächlich alles bestanden, sogar inklusive meiner Tod-und-Teufel-Fächer Audiotechnik und BWL. Jetzt habe ich ein paar Wochen, die als Semesterferien bezeichnet werden, allerdings werde ich wohl vollständig ausgelastet sein.
Alle Pakete sind mittlerweile auch da. Der Vorhang geht auf: Drin waren insgesamt sechs Kopfhörer, die alle mindestens 15 Jahre alt sind (eher: mindestens 30 Jahre). Diese Kandidaten werde ich auf Herz und Nieren prüfen, um mir dann den oder die besten herauszusuchen. Meine Erkenntnisse packe ich in einen großen Testbericht, an dem ich jetzt hin und wieder arbeite. Nachher mache ich die Fotos dafür, und zwar mit meiner NEUEN KAMERA!
Als Ablösung für meine alte Rollei D 300 (gefühltes Baujahr: 1982) ist eine Casio EX-Z80 eingetroffen. Die alte von Rollei: Großes Plastikgehäuse, sehr lahm, lutscht frische Batterien innerhalb von zwei Stunden leer, macht Fotos mit interessantem Blaustich und grauenvolle Videos in einem hochgradig exotischen Codec. Dazu die neue von Casio im Vergleich: Kompakt, hat ein Metallgehäuse, ist schön schnell und macht MPEG4-Videos. Und nebenbei macht sie auch noch gute Fotos.
Weiterhin wollte ich mir schon seit längerer Zeit mal ein Regal für meine Schallplatten zulegen. Leider gab es bei Ikea die 2×2-Expedit-Regale nur als kurze Sonderaktion; alle anderen Größen passen nicht so recht in meine Wohnung. Jetzt habe ich entdeckt, dass es in Segeberg bei Kraft maßgerechte Kopien gibt, sogar in der gesuchten 2×2-Größe. Mein Exemplar war innerhalb von 15 Minuten aufgebaut und sieht sogar ziemlich gut aus. Jetzt habe Platz für etwa doppelt so viele Platten wie ich bisher habe – das sollte doch zu schaffen sein, oder?
Ein weiteres Semester ist damit geschafft: Die letzten Klausuren sind geschrieben, und ich muss jetzt nur noch auf die Bekanntgabe der restlichen Noten warten. Nach dem Stress der letzten Monate ist das fast wie Urlaub. Endlich habe ich wieder Zeit, dies und das zu erledigen, was ich mir schon länger vorgenommen hatte.
So habe ich zum Beispiel die Zeit dazu gefunden, meinem alten Verstärker einige neue OpAmps zu spendieren – der Chip, der für die Loudnessfunktion verantwortlich war, hatte seinen Geist aufgegeben und musste auf jeden Fall ausgetauscht werden. Und weil ich schonmal dabei war, habe ich auch gleich alle anderen Operationsverstärker gegen gesockelte, bessere Typen gewechselt. Damit gilt der Verstärker in Sammlerkreisen zwar offiziell als “verbastelt”, was mich aber nicht stören soll. Schließlich ist er durch diese Frischzellenkur mit intensiver Innenreinigung leichter zu warten geworden und dürfte noch etwas weniger als vorher rauschen.
Am Wochenende war natürlich auch wieder Flohmarkt, und zwar im Sportland. Mein einziger Fund ist die Platte “1980–1985 The New Mix in One Go” von Yello.
Für ein weiteres kleines Ferienprojekt trudeln nach und nach einige Pakete hier ein. Was in den alles drin ist, verrate ich später einmal um Zuge eines größeren Erklärungsposts.
Mittlerweile sind die Noten für “Multimedialer Online-Content” alias Game Design bekannt gegeben worden, und das Team hinter Tunk’s Artic Adventure (zu dem ich stolzerweise gehöre), kann sich über eine angenehm glatte Eins freuen. Das muss gefeiert werden – mit Hot Dogs, Poker und einigen Gerstenprodukten. Prost!
Das Semester ist jetzt fast zuende, und endlich sind die Hausarbeiten fertig.
Gestern war im Modul1 in der Roten Straße die Endpräsentation für Game Design Multimedialer Online-Content, bei der die Endergebnisse aller Gruppen einer Jury und einigem Publikum vorgeführt wurden. Es hat leider nur für den vierten Platz für Tunk’s Arctic Adventure gereicht, Bier und Wein gab es trotzdem für alle. Und mit der endgültigen Notenvergabe hatte diese Veranstaltung ja auch nichts zu tun.
Wer das Spiel mal ausprobieren möchte, kann das gerne mit dem Link zu Tunk’s Arctic Adventure (öffnet ein Popup-Fenster) machen.
Ich kann auch noch von einem zweiten Ergebnis berichten: Im Fach 3D-Animation ist unser zweiter Film gestern abend fertig geworden, auch wenn die Präsentation erst in einer Woche ist. Für das Sneak Preview bitte weiterlesen…
Endlich ist sie fertig: Die erste 3D-Animations-Hausarbeit, zusammen mit Maik und Niels. Die Aufgabe: Die Buchstaben F und h animieren und in einen kleinen Film verpacken. Es war viel Arbeit: Modellierung der Objekte, Texturierung, Bühnenbild, animieren, rendern, Film schneiden und vertonen. Besonders beim Animieren war ich mehrmals kurz davor, den Datenträger mit Lightwave drauf physikalisch zu fragmentieren. Glücklicherweise wurde der Abgabetermin zweimal verschoben, so war dann doch genug Zeit da.
So, hier jetzt das Video, sogar noch VOR der offiziellen Präsentation morgen: