Winter und Flohmarkt passen leider nicht gut zusammen. Schneebedingt sind zwei von drei “größeren” Flohmärkten in den letzten Wochen ausgefallen, und zum verbliebenen dritten konnte ich wegen Schnee und Eis nicht vordringen. Glück für mich, dass es heute in der Campushalle einen Markt gab, den ich auch per pedes erreichen konnte.
Passport – Iguaçu {Jazz Rock / Fusion}
VA – James Bond – Greatest Hits {Läuft gerade: Live and let die}
David Bowie – Love You till Tuesday {Compilation}
Tyndall – Traumland {New Age / Synthi }
selten!
Auf Seite B sind leider zwei “Hopser”, und zufälligerweise entspricht eine Umdrehung der Platte einem Takt der Musik. Es hat ziemlich lange gedauert bis ich gemerkt habe, dass das Lied eigentlich weitergehen sollte.
Nicht vom Flohmarkt:
Jon Anderson – In the City of Angels
Caravan – The Unauthorized Breakfast Item {von 2003, das letzte Studioalbum seit 1995. Caravan wurde 1968 gegründet.}
Und nicht als LP, und auch nicht abgebildet:
Porcupine Tree – Lightbulb Sun
Marillion – Afraid of Sunlight
Marillion – This Strange Engine
Marillion – Radiation {mit diesen drei habe ich die ersten zehn Alben von Marillion}
Marillion – happiness is the road {Beide Teile: Essence und The Hard Shoulder}
… Platten! An diesem Wochenende ist leider kein Flohmarkt hier in der Gegend, aber ich kann ja noch meine Funde von letzter Woche vermelden:
Talk Talk – Such a Shame {Maxi-Single}
Jean Michel Jarre – In Concert / Houston Lyon
Yes – Classic Yes {Mit Cover von Roger Dean}
Tangerine Dream – Melrose
Yello – Flag
Yazoo – Upstairs at Eric’s {Mit Vince Clarke, der auch bei Depeche Mode und Erasure rumwerkelt(e)}
Manzanera & Mackay – Up in Smoke {war sogar noch originalverpackt}
Andy Mackay und Phil Manzanera waren (bzw. sind mittlerweile wieder) Mitglieder von Roxy Music
Phil Manzanera hat auch beim Pink Floyd-Album A Momentary Lapse of Reason mitgearbeitet, und war der Produzent von David Gilmours Soloalbum On an Island.
Auch noch mit abgebildet: Stop Making Sense von Talking Heads.
Der Winter ist für uns Flohmarkt-Plattenjäger eine harte Zeit: Kaum Märkte, und anscheinend im Verhältnis auch weniger Anbieter. Trotzdem haben wieder einige Scheiben seit meinem letzten Beitrag ihren Weg zu mir gefunden. Alle habe ich aber nicht fotografiert.
Porcupine Tree – Fear of a Blank Planet {neu}
Fleet Foxes – Fleet Foxes {auch neu}
Coldplay – Viva la Vida or Death and all his Friends {auch neu}
Camel – The Single Factor
Camel – Rain Dances
Camel – Mirage
Camel – Moonmadness
Saga – Behaviour
Anderson Bruford Wakeman Howe – Anderson Bruford Wakeman Howe
Chris Anderson von Yes, Bill Bruford von Yes und King Crimson, Rick Wakeman von Yes und Steve Howe von Yes und Asia
Die Band durfte sich nicht Yes nennen, weil zu dem Zeitpunkt das originale Yes von Alan White und Chris Squire weitergeführt wurde
Gentle Giant – Civilian
Talking Heads – Stop making sense
Blood Sweat & Tears – Blood Sweat & Tears
Wishbone Ash – Number the Brave
Sky – Sky
Sky – Sky2
Sky – Sky3
Caravan – Cunning Stunts
Atomic Rooster – Atomic Rooster {nicht mit dem Album Atomic Roooster zu verwechseln}
Kansas – Point of know return
Uriah Heep – Uriah Heep live
Tears for Fears – Songs from the Big Chair
Orchestral Manoeuvres in the Dark – Organisation
Orchestral Manoeuvres in the Dark – The Pacific Age
Orchestral Manoeuvres in the Dark – Orchestral Manoeuvres in the Dark
Chris Squire – Fish out of Water {auch ein Yes-Mitglied, siehe oben}
Herbie Hancock – Sextant
Manfred Mann’s Earth Band – Angel Station
Andreas Vollenweider – Caverna Magica
Starship – No Protection
Ich glaube, das waren alle. Aus irgendeinem seltsamen Grund sind bei diesem Mal erstunlich viele Alben dabei, die genau wie ihre Bands heißen (wohl wieder eine internationale Verschwörung, ohne Zweifel).
Durch die allgemeine Flohmarktflaute in letzter Zeit habe ich mir am letzten Wochenende diese Schmuckstück gegönnt:
King Crimson – In the Court of the Crimson King. In wunderbarem Zustand (ich tippe auf Nachpressung) und ein schönes Stück Musikgeschichte: Es nahm 1969 viele Dinge vorweg, die andere Bands mitunter erst deutlich später brachten.
Und natürlich ist der letzte Monat auch nicht komplett ohne neue/alte Platten an mir vorbeigegangen. “Neu” dabei sind:
Talk Talk – Such a Shame (Single) {Ohne Foto}
Deep Purple – Deep Purple
Deep Purple – Burn
Eloy – Silent Cries and Mighty Echoes
und außerdem: Yes – Relayer {<trivia>Das Album hat am gleichen Tag Geburtstag wie ich</trivia><trivia>Das Cover wurde übrigens von Roger Dean fabriziert, der im Video oben auch erwähnt wird</trivia>}
Und außerdem:
Meine Internetseite funktioniert wieder – schuld war wohl eine Fehleinstellung oder ein verschollener Ordner bei meinem Hoster. Das wurde aber sehr schnell und sogar an einem Sonntagabend repariert – top.
Die Fernsehserie, aus der der Clip oben stammt {The Venture Bros.} scheint es noch nicht in Deutschland zu geben – schade.
Gestern abend waren Merle und ich im Roxy Concerts und haben uns Soft Machine angehört (eigentlich ja Soft Machine Revival, da es die originale Band offiziell nur bis 1984 gab und seitdem in mehreren Inkarnationen und unter mehreren Namen weiterexistierte).
Soft Machine gehört zum Urgestein des Psychedelic/Progressive Rock (gegründet 1966), und trat zum Beispiel wie Pink Floyd im UFO Club in London auf. Kein Wunder, dass nach über 40 Jahren die Bandmitglieder wechselten (und teilweise starben) und die originalen Fans älter und grauer geworden sind. Bassist und Drummer der gestrigen Besetzung sind beide Ende 60. So war es auch kaum verwunderlich, dass zwischen Merle und mir und dem Nächstjüngeren im Publikum mindestens fünfzehn Lebensjahre Unterschied lagen.
Schon eher verwunderlich war, dass vielleicht 20 Leute zum Zuhören gekommen waren – schade. Trotzdem hat sich die Band mächtig ins Zeug gelegt und rund zwei Stunden gespielt. Sollte Soft Machine nicht von dem winzigen Publikum verscheucht worden sein, bin ich gerne beim nächsten Mal wieder dabei.
Was meinen Plattenbestand angeht, habe ich auch Neuigkeiten:
Letzte Woche: Lübeck, aus dem Plattenladen meiner Wahl:
David Bowie – The Man Who Sold The World
Steve Howe – The Steve Howe Album {Vom Gitarristen von Yes und Asia}
und “remote” aus Munkbrarup: Roxy Music – Country Life und ein Zweitexemplar von Pink Floyd – Atom Heart Mother
Heute, Exe Flensburg: Gute Ausbeute mit einigen schön seltenen Stücken.
Dass ich drei Wochen lang nicht poste, heißt ja nicht, dass ich drei Wochen keine Platten gefunden habe: Diese hier habe ich in Jarplund, im Fördepark, in Harrislee und bei Holtex gefunden, und einige sind aus Soenners in meinen Besitz übergegangen.
Emerson, Lake & Palmer – Emerson,. Lake & Palmer {deren erstes Album, bei diesem Exemplar ist leider eine Seite fein säuberlich entwertet worden}
Santana – Abraxas
Saga – Worlds Apart
Jon Anderson – Song of Seven {vom Yes-Frontmann}
Stevie Wonder – Songs in the Key of Life
Neil Diamond – Beautiful Noise
Neil Diamond – The Jazz Singer {Soundtrack}
Bob Marley & The Wailers {Ein Best-Of-Album?, von 1978}
Sky – Sky3
Bachman Turner Overdrive – II
Grand Funk Railroad – Caught in the Act
Prince – Sign o’the Times
The Beatles – For Sale
Fischer-Z – Word Salad
Deep Purple – Deep Purple in Rock
Chicago – Chicago VI
Simple Minds – Sister Feelings Call
Peter Gabriel – 3 {“Melt”}
Kansas – Audio-Visions
Toto – Past to Present 1977-1990
Duke Ellington & His Orchestra – Mood Indigo
Uriah Heep - Very ‘eavy… Very ‘umble {Sehr nett: Hat mir ein Plattensammel-Kollege auf dem Flohmarkt überlassen, als ich aus Versehen den Stapel mit seinen Funden durchgesehen habe}
Martin L. Gore – Counterfeit e.p. {Vom Mitglied und Haupt-Songwriter von Depeche Mode}
T. Rex – Ride a White Swan {Wohl eine Compilation, von 1972}
Außerdem {ohne Foto}
Morrissey – Viva Hate
Morrissey – Kill Uncle!
Scorpions – Fly me to the Rainbow
Das ist noch nicht alles: Ein paar Maxi-Singles {auch kein Foto} von Erasure, die Soenner loswerden wollte: Drama!, Wild! {man bemerke die einfallsreiche Namensgebung}, A little Respect, Oh l’Amour und Sometimes.
Mit diesen hier hat meine Plattensammlung (knapp und wahrscheinlich vorübergehend) die 400er-Marke geknackt. Das Plattenregal ist längst übervoll und ich komme mit dem Durchhören der Neuzugänge kaum nach. Ich bin schon am Durchsortieren und werde in der nächsten Zeit das eine oder andere Plattenpaket schnüren, das ich in die Freiheit der eBucht entlassen werde.
Von der Statistik bedeutet das (in den Klammern steht die Differenz zu der Statistik bei der 200er-Marke):
Typen:
359 Alben, EPs, Bootlegs, Soundtracks und Doppelpack-Alben (+166)
33 Maxi-Singles (+14)
10 Singles (+6)
402 Platten in einem Jahr und knapp vier Monaten bedeuten durchschnittlich:
25,125 Platten pro Monat (+6,965)
6,28 Platten pro Woche (+2,09)
0,81 Platten pro Tag (+0.23)
Insgesamt 111 unterschiedliche Interpreten (+34)
Interpreten nach Anzahl Platten:
Barclay James Harvest: 18 Platten (+2)
David Bowie: 17 Platten (+4)
Mike Oldfield: 15 Platten (+3); auf dem selben Platz: Pink Floyd
Jahre nach Anzahl Platten:
1981: 31 (+11)
1979: 27 (+10)
1983: 24 (+9); auf dem selben Platz: 1987
Jahrzehnte nach Platten:
80er: 210 (+90)
70er: 156 (+73)
90er: 24 (+13)
60er: 11 (+9)
Durchschnittlicher Zustand auf einer Skala von 1=perfekt bis 5=unbrauchbar:
Vinyl: 2,7 (Verschlechterung um 0,06)
Cover: 2,62 (Verschlechterung um 0,05)
Die Zustandsstatistik ist nicht vollkommen aussagekräftig, da bei etwa 1/4 der neuen Platten noch keine Wertung vorliegt)
Durchschnittliches Allmusic-Rating (sofern anwendbar): 3,66 von 5 Sternen (Verschlechterung um 0,03)
Allmusic-Rating nach Anzahl Platten:
4,5 Sterne: 78 (+39)
3 Sterne: 72 (+41)
4 Sterne: 56 (+29)
Platten ohne Allmusic-Rating: 68 (+19)
Einige Trends und Erkenntnisse daraus:
Ich sammle hauptsächlich Alben
langsam beginne ich, mich auf einige Interpreten zu konzentrieren
Aus irgendeinem Grund stammen die meisten meiner Platten aus dem Jahr 1981 – ob da einer internationalen Verschwörung auf der Spur bin?
Die Zustandswertung nähert sich immer mehr dem Durchschnitt an